Filmkritik

The Silence

Foto: Constantin Film Verleih GmbH / Michael Gibson


Familie mit taubstummer Tochter – Hund & Oma mit dabei, die Birdbox bleibt daheim – flüchtet in einem Pandemie-, Brutalisierungs- und Geisterstadtszenario, das aus Zombiefilmen übriggeblieben ist, vor Killerfledermäusen, die gut hören, schlecht sehen, streng riechen und laut kreischen. Letzteres möchten wir auch: vor Lachen. (Dr. Robnik)

Regie:
Regie:
John R. Leonetti
Darsteller:
Darsteller:
Stanley Tucci, Kiernan Shipka, Miranda Otto, John Corbett, Kate Trotter, Kyle Breitkop
Land/Jahr:
Land/Jahr:
USA 2019
Dauer:
Dauer:
111 min
Altersfreigabe:
Altersfreigabe:
Keine Angabe
Kinostart:
Kinostart:
17. Mai 2019

Ertränk dein Handy! "The Silence" ist ein Shh-Film

Drehli Robnik | 15.05.2019

Stü! Stü!", also "Still! Still!" zischte meine steirische Oma immer in die Runde, wenn im Kistl "Zeit im Bild" lief. Still sein oder "Stü!" zischeln ist noch schöner, wenn das dazugehörige Bild im Kino läuft. Drum bringt uns ein frecher kleiner Trend Horrorfilme mit Still: erst "Don't Breathe", dann "A Quiet Place", nun "The Silence", ein Netflix-Produkt, das ins Schweigekloster namens Kino kommt.

Und es kommt komisch, zumal seine Maulhalteprämisse: Familie mit taubstummer Tochter - Hund &Oma (hallo!) mit dabei, die Birdbox bleibt daheim - flüchtet in einem Pandemie-, Brutalisierungs-und Geisterstadtszenario, das aus Zombiefilmen übriggeblieben ist, vor Killerfledermäusen, die gut hören, schlecht sehen, streng riechen und laut kreischen.

Letzteres möchten wir auch: vor Lachen, zumal wenn Stanley Tucci als besorgter Dad beim Revierstreit mit der Zungenabschneidersekte Gebärdensprache so spielt, dass ungewollte Stummfilmkomik rauskommt. Dann wirft er den Fledermaushäcksler an, wassert rundum läutende Handys ein und macht diesen als Grauen in Grau angelegten Film unversehens zum Kuriosum an der Grenze zur Gaudi.

Ab Fr in den Kinos

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