AUSGESUCHTE ZAHLEN ZUM THEMA

ZUSAMMENGESTELLT VON SABINE EDITH BRAUN
vom 22.05.2019

100.000.000 € kostet die Schulbuchaktion jährlich. Pro Schuljahr gehen 8,2 Millionen Bücher an rund 1,2 Millionen Schülerinnen und Schüler an 6.000 Schulen. Rund 8.000 Titel stehen zur Auswahl.

1777 war das Lehrbuch "Kern des Methodenbuches", die Kompilation eines Lehrbuches aus 1775, das wichtigste Utensil für Lehrer. Maria Theresia selbst ordnete an, dass mehr Lehrbücher zu drucken seien -bis 1780 erschienen hundert Titel. Rund ein Viertel der Schulbücher wurde an Kinder aus armen Familien kostenlos vergeben.

2012 bis 2016 stieg laut Rechnungshof die Zahl jener, die sonderpädagogischen Förderbedarf (SPF) haben, um zwei Prozent auf 30.690 (Kärnten liegt mit einem Plus von 4,3 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, Tirol mit einem Plus von 0,2 Prozent darunter). Buben brauchen öfter SPF Unterricht als Mädchen (37 Prozent).

400 Jugendlichen von elf bis 17 Jahren gaben in einer Umfrage an, von digitalen Geräten zunehmend gestresst zu sein. Dennoch schauen zwei Drittel von ihnen schon fünf Minuten nach dem Aufwachen das erste Mal aufs Handy. In 62 Prozent der Familien gibt es Regeln zur Nutzung digitaler Geräte.

50.000 neue Technik-Jobs sollen laut Industriellenvereinigung in den nächsten Jahren in Österreich entstehen. Schon jetzt kann jeder sechste Job im MINT Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nicht besetzt werden. In den letzten zwei Jahren wurden 216 MINT Kindergärten und -Schulen mit dem MINT-Gütesiegel ausgezeichnet.

1774 führte die Habsburgermonarchie die Unterrichtspflicht für alle Kinder ab sechs Jahren ein. 1783 erließ man den Mädchen das Schulgeld für den Elementarunterricht. 1784 erschwerte die Einführung von Studiengeld für Gymnasien und Universitäten den Zugang für ärmere Studenten. 0,17 Prozent der Bevölkerung besuchte zu dieser Zeit ein Gymnasium. Für Mädchen blieb höhere Bildung auf Ordensschulen beschränkt.

1.300.000 Menschen haben im Jahr 2016 in der EU ein Informations-und Kommunikationstechnologiestudium betrieben. Frauen sind mit einem Anteil von 17 Prozent stark unterrepräsentiert. Den niedrigsten Frauenanteil verzeichnen Holland (6 Prozent), Belgien (8 Prozent) und Luxemburg (10 Prozent). Den höchsten haben Bulgarien (33 Prozent), Rumänien (31 Prozent), Griechenland und Schweden (je 29 Prozent). Österreich liegt mit einem Frauenanteil von 14 Prozent im hinteren Mittelfeld.

2008 bis 2018 brachte eine Erhöhung des Anteils der Chemieverfahrenstechnikerinnen um 117 Prozent auf 15,5 Prozent. Jener der Metalltechnikerinnen erfuhr eine Steigerung um 95 Prozent. Mit der Metalltechnikerin hat es heuer erstmals ein Technikberuf in die Top Ten der Mädchen geschafft .

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