KOPF IM BILD

Thrombose

USCHI SORZ
vom 28.04.2021

"Als vor über einem Jahr die Pandemie ausbrach, war unser erster Gedanke: Wie können wir als Grundlagenforschende Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen, Betroffenen zu helfen?", sagt Alice Assinger vom Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung des Zentrums für Physiologie und Pharmakologie der Medizinischen Universität Wien. In einem Projekt im Rahmen der Sars-CoV-2-Akutförderung des Wissenschaftsfonds FWF möchte die Molekularbiologin der Ursache von vor allem thrombotischen Komplikationen durch das Virus auf die Spur kommen und verlässliche Biomarker für die individuelle Risikoeinschätzung finden. Ein von ihr geleitetes Team entwickelt ein auf bestimmten klinischen Parametern und personenbezogenen Faktoren basierendes Modell, das Krankheitsverläufe mit hoher Treffsicherheit vorhersagt. Bei günstigen Prognosen können Covid-Patienten früher entlassen und die Spitäler somit entlastet werden. "Es geht darum, parallel zu einer optimalen Patientenversorgung den Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu verhindern."

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