VON A BIS Z

Neues über das weibliche Gehirn - das Glossar

JOCHEN STADLER
vom 26.05.2021

Bewusstsein Fähigkeit, sich selbst als eigenständiges Wesen wahrzunehmen. Bub Männlicher Mensch ohne abgeschlossene Pubertät.

Denken Datenverarbeitung durch das Gehirn.

Emotion Psychische Woge, die von inneren Zuständen oder äußeren Ereignissen ausgelöst wird.

Empathie Fähigkeit, die Motive, Gedanken, Empfindungen und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen, und selbst nachzuempfinden. Wird Frauen häufiger nachgesagt als Männern.

Empfindung Wenn Sinnesorgane etwas registrieren und daraufhin einen Reiz in das Gehirn schicken, wird er dort mit früheren Reizen verglichen, und es entsteht eine Empfindung.

Frau Weibliche geschlechtsreife Homo sapiens-Vertreterin. Zeichnet sich durch zwei X-Chromosomen aus.

Gedächtnis Die Fähigkeit des Gehirns, Informationen zu speichern und später wieder abzurufen.

Gehirn Denkorgan, mit dem Menschen mehr Bauchentscheidungen treffen, als sie zugeben.

Gehirnfunktion Ein Gehirn verarbeitet Reize, die es von Sinnesorganen geschickt bekommt, und koordiniert komplexe Verhaltensweisen.

Geschlecht Biologisches System, das Menschen anhand der Informationen auf ihren Geschlechtschromosomen zunächst zu Mädchen oder Buben und nach der Pubertät zu Frauen oder Männern macht.

Geschlechterrollen Kulturelle und soziale Zuweisungen von gewissen Aufgaben und erwünschten Verhaltensweisen bei Frauen und Männern. Geschlechterstereotypen Engstirnige Zuschreibung von Eigenschaften und Veranlagungen nach dem biologischen Geschlecht, die selbsterfüllende Wirkungen zeigt. Geschlechtschromosomen Bestimmen bei Menschen und anderen Säugetieren, ob sie sich zu männlichen oder weiblichen Individuen entwickeln. Sie werden nach dem Zufallsprinzip vererbt. Geschlechtshormone Sind bei Frauen und Männern nicht exklusiv, aber in unterschiedlichen Mengen vorhanden und bewirken Unterschiedliches.

Homo sapiens Der einzige derzeit auf der Erde lebende Vertreter der Menschenartigen. Alle anderen seiner nahen Verwandten sind unter seinem teils wohl kräftigen Zutun ausgestorben.

Intuition Fähigkeit, das Gehirn komplexe Dinge verarbeiten zu lassen, ohne ihm ständig mit scheinbar rationalen Gedanken dreinzureden.

Kognition Informationsverarbeitung im Gehirn und Vergleichen mit früheren Ereignissen. Sie umfasst von der Wahrnehmung über das Erinnern, Problemlösen, Planen bis zur Meinungsbildung viele verschiedene Vorgänge, die das menschliche Gehirn leistet.

Konsolidierung Speichern von Sinneswahrnehmungen im Gedächtnis.

Lernen Erwerb von motorischen oder geistigen Fähigkeiten durch das Gehirn. Kann absichtlich durch Büffeln und Trainieren oder unabsichtlich durch Spielen passieren.

Mädchen Mensch ohne Y-Chromosom vor der Geschlechtsreife.

Migräne Meist periodisch wiederkehrende halbseitige Kopfschmerzen mit zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht-und Geräuschempfindlichkeit, motorischen und Sprachausfällen, von denen Frauen dreimal öfter betroffen sind als Männer.

Motivation Vom Gehirn gelenktes Handeln des Menschen, um ein Ziel zu erreichen. Zum Beispiel Erhalt und Vermehrung der Erbinformation durch Geschlechtsverkehr sowie Sicherstellen des Überlebens des Individuums durch Nährstoffzufuhr beim Dinieren.

Psyche Summe aller geistigen Eigenschaften und Fähigkeiten, die sich aus Veranlagungen und Erlebtem zusammensetzen.

Psychiatrie Medizinische Fachdisziplin, die geistigen Störungen vorbeugt, sie diagnostiziert und behandelt.

Psychologie Wissenschaft, die menschliches Erleben und Verhalten erforscht.

Pubertät Geschlechtsreifeprozess, den Menschen irgendwann im zweiten Lebensjahrzehnt durchlaufen, welcher ihre Körper und Psychen massiv verändert.

Sensibilität Hohe Aufnahmebereitschaft von Signalen aus der Umgebung. Sensitivität Hohe Aufnahmefähigkeit von Signalen aus der Umgebung.

Sinneswahrnehmungen Werden im Gehirn verarbeitet, mit früheren Ereignissen verglichen und eingeordnet, bevor sie dem Menschen bewusst werden können.

Vorurteil Vorschnell getroffene Einordnung einer Person nach viel zu simplen Kriterien, die meist später wider besseren Wissens nicht korrigiert wird. Wahrnehmung Der subjektive Eindruck, den sich das Gehirn aus Reizen, die von außen oder dem Körperinneren stammen, über die Umgebung und den eigenen Körper des Menschen zusammenrätselt.

Weltwissen Das Bild, das ein menschliches Gehirn sich aufgrund von bisherigen Erfahrungen und Erlerntem von der Welt macht.

X-Chromosom Vollwertiges Geschlechtschromosom, von dem Männer nur eines und Frauen in jeder Körperzelle zwei besitzen.

Y-Chromosom Erbgutfutzel, der aus einem Menschen einen Bub und später einen Mann macht.

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