KOPF IM BILD

Analysen

TEXT: USCHI SORZ
vom 27.04.2022

Seit Beginn der Coronakrise hält er die Österreicher*innen up to date: Komplexitätsforscher Peter Klimek, der am Complexity Science Hub Vienna und an der MedUni Wien riesige Datenmengen modelliert und analysiert, ist einer der medial präsentesten wissenschaftlichen Begleiter in der Pandemie. Dafür, und auch weil er sich dabei kein Blatt vor den Mund nimmt, hat ihn der Klub der Bildungs-und Wissenschaftsjournalist*innen zum "Wissenschafter des Jahres 2021" gekürt. Kommunikation findet er wichtig. "Auch weniger wissenschaftsaffinen Menschen gilt es zu erklären, warum Forschung etwas Cooles und Sinnvolles ist." In seiner Arbeit möchte der 39-Jährige zeigen, "wie wir durch intelligenten Dateneinsatz die Bevölkerung gesünder machen und andere Probleme wie etwa den Klimawandel angehen können. Dazu müssen wir mitunter realitätsfremde Erwartungen an Big Data, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen auf den Boden bringen." Auch wenn das dann schnell mühsam, kleinteilig und sehr methodisch werde: "Die essenziellen Fragen dahinter motivieren mich."

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