WISSENSCHAFTSPOLITIK

Fonds Zukunft Österreich

SABINE EDITH BRAUN
vom 27.04.2022

140 Millionen Euro jährlich: Diesen kräftigen Finanzierungsschub bekommt der Forschungsstandort Österreich mit dem neuen "Fonds Zukunft Österreich" (FZÖ).

Das Geld soll insbesondere in innovative Forschung im Gesundheitsbereich, den Bereichen Klimaschutz, künstliche Intelligenz oder "Pandemic Prepardness" fließen, also die Bekämpfung künftiger Pandemien. Mit dem FZÖ als zentralem Finanzierungsinstrument wird sowohl die Grundlagen-als auch die angewandte Forschung unterstützt.

Der FZÖ ist als Ergänzung zu den dreijährigen FTI-Paketen konzipiert, mit denen die österreichische FTI-Strategie für Forschung und Innovation bis 2030 umgesetzt wird. Deshalb decken sich ihre jeweiligen Schwerpunkte. So sollen etwa disruptive, radikale Innovationen sowie der Nachwuchs mit jeweils bis 25 Million Euro gefördert werden.

Die Mittel des neuen FZÖ ersetzen die der Nationalstiftung für Forschung (100 Millionen Euro) und die des bisherigen Österreich-Fonds (33 Millionen Euro), die Ende 2020 ausgelaufen sind.

Damit sind die österreichischen Forschungsförderagenturen wie etwa der Wissenschaftsfonds FWF, die Forschungsförderungsgesellschaft FFG oder das Austria Wirtschaftsservice (aws) am Zug.

Bis Mai dieses Jahres können sie ihre Ideen zur Umsetzuung der Schwerpunkte in ihrem jeweiligen Förderbereich einreichen. Die Entscheidung über die konkrete Mittelverteilung trifft der österreichische Forschungsrat bis zum Sommer.

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