Geosphere Austria

SABINE EDITH BRAUN
vom 27.04.2022

Ob Klimawandel, Extremwetterereignisse, Naturgefahren, alternative Energienutzung, Grundwasserschutz: Um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern, werden die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und die Geologische Bundesanstalt (GBA), zwei Einrichtungen des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, zur Geo-Sphere Austria zusammengeschlossen: zur Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie (GSA).

Ab 2023 wird die GSA zur zentralen Kompetenzstelle des Bundes für Daten und Informationen über die Geosphäre mit rund 500 Beschäftigten.

Das Jahresbudget für den Krisen-und Katastrophenfall, aber auch zur Sicherung der geologischen, geophysikalischen, klimatologischen und meteorologischen Lebensund Wirtschaftsgrundlagen beträgt rund 40 Millionen Euro. Die bisherigen Standorte bleiben erhalten, auch die ZAMG-Außenstellen in den Bundesländern -und damit ihre Expertise mit langer Tradition. 1849 wurde die GBA gegründet, 1851 die ZAMG.

Der Zusammenschluss wird für mehr Planungssicherheit sorgen, denn die Finanzierung erfolgt dann nicht mehr über ein Jahresbudget, sondern ähnlich wie bei den Universitäten oder der Akademie der Wissenschaften über dreijährige Leistungsvereinbarungen.

Geleitet wird die neue GSA von zwei Generaldirektor*innen (wissenschaftlich und kaufmännisch). Für die Aufsicht wird ein Kuratorium eingerichtet.

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