Auslandsstudium

aus HEUREKA 4/02 vom 02.10.2002

Sehr vieles spricht dafür und eigentlich nichts mehr dagegen. Immer mehr österreichische Studierende legen während ihres Studiums ein oder zwei Auslandssemester ein. Es locken Sprachkenntnisse, neue Freunde und das Kennenlernen einer anderen (Studien-)Kultur. Und auch potenzielle Arbeitgeber sehen Auslandserfahrung als Pluspunkt. Die Anrechenbarkeit von Studienleistungen aus dem europäischen Ausland sollte dank ECTS kein Problem mehr sein. An Austauschprogrammen und Förderungsmöglichkeiten besteht jedenfalls kein Mangel. Voraussetzung dafür ist aber, dass mindestens drei anrechenbare Semester an heimischen Unis absolviert wurden. Socrates und Erasmus fördern Aufenthalte v. a. in EU- und EWR-Staaten, für Osteuropa empfiehlt sich CEEPUS. Erste Anlaufstelle sollte der Österreichische Austauschdienst sein, unter www.oead.ac.at lässt sich eine umfassende Datenbank mit allen Stipendien recherchieren. Auch die ÖH (www.oeh.ac.at) berät und gibt die Broschüre Studieren - International heraus. Jedes Uni-Institut verfügt zudem über einen Koordinator für Auslandsstudien. Am besten fängt man schon ein Jahr vor dem geplanten Auslandsaufenthalt an sich zu informieren, um die Bewerbungsfristen einzuhalten. Zu beachten ist, dass die Lebenshaltungskosten in Großstädten wie Paris oder London im Vergleich zu Österreich das Doppelte und mehr von den hiesigen betragen. Aber zwischen Tampere und Messina finden sich auch jede Menge preiswertere Alternativen.

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