Lernen

aus HEUREKA 4/02 vom 02.10.2002

Endlich selbstbestimmt lernen, darum ist man an der Uni, oder? Ein paar Probleme bleiben aber doch. Zum Beispiel, wo man in Ruhe lernen und lesen kann, wenn es zuhause nicht geht. Die von quatschenden und flirtenden Jungsemestern besetzte Hauptbibliothek der Uni Wien ist nicht dieser Ort. Rechts sechs Tipps für Wien.

Einen erwachsenen Ratgeber über Motivation, Konzentration und Zeitmanagement beim Lernen, der auch die Nützlichkeit des Vergessens nicht vergisst, hat Verena Steiner vorgelegt: Lernen als Abenteuer. Frankfurt 2002: Eichborn.

Nationalbibliothek: disziplinierte Ruhe, viele Plätze, gute und preiswerte Verpflegung im Soho, lange Öffnungszeiten (Eingang Heldenplatz, Mo-Fr 9-21, Sa 9-12.45)

Germanistikbibliothek: nächstgelegene Alternative zur Unibibliothek und geräumig dazu (Hauptgebäude der Univ. Wien, vom Arkadenhof Stiege 7 in den 2.Stock, Mo 9-19, Di, Do 10-19, Mi 9-19.45, Fr 9-18)

TU-Bibliothek: geräumig und praktisch (Resselg. 4, Mo-Fr 9-19)

Afro-Asiatisches Institut: Lesesäle mit netter Atmosphäre, lange offen, gute Cafeteria (Türkeng. 3, Mo-Fr 9-22)

Arbeiterkammer Wien: Uni-fern und freundlich (Prinz Eugen-Str. 20-22, Mo 13-19.30, Di-Fr 10-19.30, Sa 9-12)

Augustinerlesesaal: erhebendes barockes Ambiente, aber Nutzer mit eigenen Büchern sind nicht so gerne gesehen (Eingang der Nationalbibliothek, Josephplatz, Mo-Fr 9-15.45)

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