Schreibhilfe

aus HEUREKA 4/02 vom 02.10.2002

Durch das Internet und die Copy&Paste-Funktion hat sich auch das Verfassen von akademischen Abschlussarbeiten vereinfacht: Schätzungen gehen jedenfalls davon aus, dass bereits rund ein Drittel dieser Texte auf diesem Wege zustandekommen. Wer es ehrlicher haben will, muss selber tippen. Das aber führt bei gar nicht wenigen Magistri in spe geradewegs in die Schreibkrise, aus der man in aller Regel alleine herausfinden muss. Denn von den so genannten Betreuern ist hierzulande zumeist alles andere als Betreuung zu erwarten.

Musste man bislang mit mehr oder weniger brauchbaren Handbüchern auskommen und sich solcherart die Angst vorm leeren Blatt nehmen lassen, so gibt es seit kurzem zumindest in Wien auch eine persönliche Schreibhilfenbetreuung. Im "writers studio" (office@writersstudio.at), das von der Schreibtrainerin Judith Huber betreut wird, gibt es nicht nur Trost und Rat, sondern vor allem konkrete Hilfestellungen bei Diplomarbeiten und Dissertationen.

Literatur: Der Klassiker unter den Schreibhelfern ist Umberto Ecos Brevier "Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt" (UTB); näher an der Psychologie der Schreibprobleme ist Otto Kruses hilfreiches Handbuch "Keine Angst vor dem leeren Blatt" (Campus).

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