Zahlen bitte!

aus HEUREKA 2/06 vom 13.12.2006

0 Anzahl der österreichischen Rechner auf der halbjährlich veröffentlichten Liste der 500 rechenstärksten Supercomputer weltweit. Im November 2003 belegte ein Computercluster der Universität Wien mit einer Peak-Performance von 971 gigaflops (also 971 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde) noch Platz 342. Drei Jahre später leisten - etwas vereinfacht ausgedrückt - schon vier Chips der Playstation 3 mehr.

52 Anzahl der World Data Center. In diesen gigantischen Datenbanken, die auf insgesamt zwölf Länder verteilt sind, wird quasi das gesamte menschliche Wissen - geordnet nach Sachgebieten - elektronisch gespeichert.

300 Durchschnittliche Zahl der E-Mails, die Gabriele Kotsis, Informatikprofessorin in Linz und Präsidentin der Österreichischen Computergesellschaft, jeden Tag erhält (siehe S. 10).

1549 Anzahl der Guidelines, die "Web-Usability"-Guru Jakob Nielsen gefunden hat, um Homepages möglichst benützerfreundlich zu gestalten. Nicht alle haben sich bis zu den Gestaltern der Homepages österreichischer Universitäten herumgesprochen (siehe S. 20).

655.000.000 Reingewinn in Euro, den der Wissenschaftsverlag Elsevier im Geschäftsjahr 2005 erzielte. Das entspricht bei einem Umsatz von 2,1 Milliarden Euro einer Umsatzrendite von 31 Prozent. Die wird durch die Konkurrenz von open access in Zukunft wohl kleiner werden (siehe S. 14).

280.600.000.000.000 Gleitpunkt-Rechenoperationen pro Sekunde (kürzer gesagt: 280.6 teraflop/s) kann das IBM BlueGene/L System am Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien durchführen. Das ist Platz eins auf der Top-500-Liste der schnellsten Computer.

8.000.000.000.000.000 Byte (= 8 Petabyte = 8 Millionen Gigabyte) Menge der voraussichtlich jährlich anfallenden Simulationsdaten, wenn 2007 am Genfer CERN der Large Hadron Collidor seine teilchenzertrümmernde Arbeit aufnehmen wird. Das würde in etwa reichen, um alle Internetseiten zu speichern.

Weitere Artikel lesen


Anzeige

Anzeige