Liebe Leserin, lieber Leser!

Oliver Hochadel & Klaus Taschwer | aus HEUREKA 2/07 vom 09.05.2007

Nach knapp zehn Jahren heureka! dachten wir, dass uns in Sachen Wissenschaft in Österreich so schnell nichts beeindrucken könnte! Die Recherche nach den dreißig besten österreichischen Forschern um die dreißig hat uns eines Besseren belehrt. Vier Wochen zog sich der angesichts der großen Anzahl exzellenter Nachwuchswissenschaftler äußerst schwierige Auswahlprozess hin. Problemlos hätten wir auch vier Monate darauf verwenden können. Ob die Liste dann "besser" oder "genauer" geworden wäre? Wohl kaum. Nun mögen Sie uns mit Kritik überhäufen und Dutzende "übersehene" Talente präsentieren. Gut so, und her damit: www.heurekablog.at Die Diskussion um den Forschernachwuchs kann mehr Öffentlichkeit gut vertragen. Mit einer Liste der Überflieger ist es freilich nicht getan. Die Frage ist vielmehr, wie man die Bedingungen so gestaltet, dass die Auswahl der Top dreißig in Zukunft noch viel schwieriger wird. Wie die Situation junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Österreich zu verbessern wäre, ist der zweite Schwerpunkt dieses Hefts.

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