Liebe Leserin, lieber Leser!

aus HEUREKA 5/07 vom 12.12.2007

Vor genau zwanzig Jahren, am 11. Dezember 1987, nahm die UN-Vollversammlung den Brundtlandbericht an (benannt nach der Kommissionsvorsitzenden, der früheren norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland). "Our Common Future" hieß der Bericht offiziell: Wir müssen beim Umgang mit unserem Planeten auch an unsere Enkel und Urenkel denken.

Der Begriff Nachhaltigkeit hat seither Karriere gemacht, war fast zu erfolgreich, wie viele meinen. Er werde zu breit, ja geradezu inflationär gebraucht. Man könnte aber auch sagen, dass der Begriff oft zu eng verwendet und auf Umweltschutz reduziert wird. Dabei betonte schon der Brundtlandbericht, dass für eine "echte" Nachhaltigkeit nicht nur die ökologische, sondern auch die soziale und ökonomische Dimension zu berücksichtigen ist.

Alles auch eine Frage der Kommunikation. Wie der Dialog über Nachhaltigkeit mit der Gesellschaft aussehen sollte, fragt man sich derzeit im Rahmen eines von proVision geförderten Projektes am Institut für Wissenschaftskommunikation und Hochschulforschung der Universität Klagenfurt, mit dem wir für dieses Heft eine Kooperation eingegangen sind. Oliver Hochadel & Klaus Taschwer

Weitere Artikel lesen


Anzeige

Anzeige