Zahlen bitte!

aus HEUREKA 3/08 vom 08.10.2008

0,000000002 Liter

des Aromastoffes Menthenthiol pro Liter Flüssigkeit reichen aus, um bei uns den Geschmackseindruck von frischem Grapefruitsaft auszulösen.

0,003 Grad Celsius

Temperaturunterschiede kann die Grubenotter registrieren. Die Schlange besitzt zwischen Auge und Nasenloch das namensgebende Grubenorgan. Mäusefangen im Dunkeln ist somit ein Kinderspiel.

6 Sinne

haben angeblich jene Tiere, die Stunden vor Ausbruch eines Erdbebens das Weite suchen. Eine nicht belegte These des chemischen Physikers Helmut Tributsch von der FU Berlin besagt, dass Ratten, Kröten, Elefanten, Pferde, aber auch Schlangen und andere Tiere den vor Erdbeben erhöhten Aerosolgehalt der Luft beim Einatmen spürten, was wiederum eine Fluchtreaktion auslöse.

20 Hertz

(also Schwingungen pro Sekunde) ist in etwa die tiefste für uns Menschen hörbare Frequenz. Elefanten (große Ohren!) hören Schallwellen von lediglich zehn Hertz und können so über Distanzen von fünf oder mehr Kilometern mit ihren Artgenossen kommunizieren.

180 Dezibel

laut kann der "Gesang" des Blauwals sein. Das bedeutet Platz eins bei den tierischen Krachmachern. Menschen in großen Gruppen schaffen bis zu 128 Dezibel. Ab 85 Dezibel empfehlen sich bereits Ohrenschützer.

300 Einzelbilder

pro Sekunde bräuchte es, damit bei Libellen der Eindruck entstünde, dass sie einen Film sähen. Bei uns sind es gerade einmal 20.

1500 verschiedene Typen

von Geruchsrezeptoren helfen Ratten bei der Partner- und Futtersuche. Hunde haben immerhin noch ungefähr 1000, Menschen lediglich etwa 350 verschiedene "Andockstellen" für Duftstoffmoleküle (s. Seite 15-17).

1500 Mechanosensoren

werden in der Hand aktiviert, wenn wir jemandem eben diese schütteln.

1.000.000 Sinneszellen

pro Quadratmillimeter Netzhaut und sehr große Augäpfel sorgen bei Greifvögeln für eine enorm hohe Auflösung. Adleraugen vermögen daher auch kleine Tiere aus hunderten von Metern Entfernung zu erspähen.

120.000.000 "Stäbchen"

für sehr schwache Helldunkelkontraste in der Nacht hat unser neuronaler Minicomputer Auge. Immerhin sechs Millionen "Zapfen" sind auf unserer Netzhaut für das Farbsehen und das hochauflösende Sehen bei Tageslicht zuständig.

Weitere Artikel lesen


Anzeige

Anzeige