Liebe Leserin, lieber Leser!

aus HEUREKA 1/09 vom 06.05.2009

Manche Wissenschaftler genießen es, andere leiden darunter, entziehen kann sich kaum einer. Mobilität ist gefragt im heutigen Forschungsbetrieb, kurzfristig - eine Konferenz in Köln, ein Projekttreffen in Brüssel - wie langfristig: Wenn die Bedingungen für die eigene Arbeit in Singapur oder Oxford besser sind, packt man eben die Koffer.

Migration ist freilich keine Spezialität der Wissenschaftler. In Österreich wird seit Jahren um die richtigen Konzepte in der Zuwanderungspolitik gestritten. Eine Debatte, die geprägt ist von Stereotypen, Mythen und Ressentiments. Die heimische Migrationsforschung kommt dagegen nicht an. Sie ist zersplittert, von den politischen Entscheidungsträgern und der Bürokratie fühlt sie sich ignoriert und bestenfalls instrumentalisiert.

Die Migration macht auch vor unserer Redaktion nicht halt. Die Hälfte der Autorinnen und Autoren dieses Heftes (vier von acht) sind Aus- bzw. Zuwanderer, d.h. sie leben schon seit mehr als einem Jahr außerhalb ihres Geburtslandes, in Spanien, Deutschland und in Österreich.

Noch mehr Artikel zum Heftthema finden Sie unter www.heurekablog.at. Dort können Sie uns auch Ihre Erfahrungen mit Mobilität und Migration mitteilen.

Die Redaktion

Weitere Artikel lesen


Anzeige

Anzeige