Kopf im Bild

aus HEUREKA 1/10 vom 31.03.2010

Die jüngste Institutsleiterin einer heimischen Uni, Eva Maria Pollerus, war noch keine 30, als sie 2005 das Institut für Alte Musik und Aufführungspraxis an der Kunstuniversität Graz übernahm. Wie kam sie zur Alten Musik? Als 16-jährige Pianistin liebte sie es, Madrigale zu singen, und „entdeckte“ das Cembalo. „Acht Stunden Proben am Tag machten mich nicht müde. Ganz im Gegenteil, Alte Musik gibt mir Kraft.“ Neben ihrer Professur gibt sie Konzerte als Solistin, Ensembleleiterin und Continuoistin und nimmt CDs auf. Obwohl das Institut für Alte Musik sehr erfolgreich ist, überlegt das Rektorat der Kunstuni Graz ein Auslaufen der Alte-Musik-Studiengänge. Dass es nicht so weit kommt, hoffen nicht nur Institutsleiterin, Lehrende und Studierende. eva.pollerus@kug.ac.at

Weitere Artikel lesen


Anzeige

Anzeige