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Nathalie Großschädl | aus HEUREKA 4/10 vom 20.10.2010

Eiskalte Physik. Für ihre Forschungsarbeit am Institut für Experimentalphysik an der Universität Innsbruck konnte die Nachwuchswissenschaftlerin Francesca Ferlaino bereits zahlreiche Preise einheimsen. 2009 erhielt die Quantenphysikerin den Start-Preis. Heuer ging der Starting-Grant des European Research Councils (ERC) und der Fritz-Kohlrausch-Preis an die gebürtige italienische Forscherin. Im Zentrum ihrer Arbeit und der ihres Teams stehen ultrakalte Quantengase. Aufgrund deren Eigenschaften bieten sich ideale Möglichkeiten, grundlegende physikalische Fragen im Detail zu untersuchen. Für ihre Experimente verwendet die 32-Jährige das neue Element Erbium. Vorteile des seltenen und bis jetzt unbeachteten Metalls: Es ist vergleichsweise schwer und besitzt einen stark magnetischen Charakter.

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