Absolute und relative Armut

aus HEUREKA 5/10 vom 24.11.2010

"Absolute Armut" bedeutet ein Leben am äußersten Rand der Existenz, wo der Mensch unter Hunger und Entwürdigung ums Überleben kämpft. "Relative Armut" bezieht sich auf die gegebene Gesellschaft und orientiert sich an deren Durchschnitt (z.B. Prozentsatz des Durchschnittseinkommens). Es wird mit Begriffen der relativen Einkommensarmut und der relativen Ausgabenarmut gearbeitet. Diese monetären Begriffe erfassen die nicht in Geld messbaren Entbehrungen und Auswirkungen von Armut. Die Exklusion stellt den umfassenden Prozess der gesellschaftlichen Ausgrenzung dar.

Weitere Artikel lesen


Anzeige

Anzeige