Marina Fischer-Kowalski, Institut für soziale Ökologie (SEC), Alpen-Adria Universität, Wien

aus HEUREKA 1/12 vom 02.05.2012

Derzeit arbeitet sie an einem großen EU-Projekt: WWW for Europe (Wealth, Welfare and Work). Dabei forschen Sozial- und Naturwissenschafter gemeinsam daran, eine machbare Zukunft und politisch einen Übergang zu einer sozialen und umweltverträglicheren Gesellschaft zu finden.

"Wissenschaft als reinen Wettbewerb finde ich langweilig. Aber Wissenschaft, die etwas will und sich dafür interessiert, wie Zukunft gestaltet wird, fasziniert mich. Das Schöne an der Sozialökologie ist, dass hier die Sozialwissenschaften die Natur und die Naturwissenschaften die Gesellschaft ernst nehmen. Wir sind als Gesellschaft im Moment in einem Business-as-usual-Track, der einfach nicht funktionieren kann. Das ist nicht nur nicht nachhaltig, sondern schlicht nicht durchführbar. Deshalb sehe ich meine wichtigsten Aufgaben darin, mich mit dem Illusionsgerede anzulegen und deutlich zu machen, dass dieser Pfad nirgends hinführt.“

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