Europeana: digitale Bibliothek Europas

aus HEUREKA 3/12 vom 20.06.2012

Die Bandbreite der in der Europeana auffindbaren Kulturgüter reicht von digitalisierten Sammlungen von Fotos und Briefen aus dem Ersten Weltkrieg über Theaterzettel bis hin zu den von der Universität Wien eingebrachten Exponaten ihres Herbariums: Auf Berberis leptoclada Diels, Asperula wettsteinii Adamoviæ und weitere knapp 8.000 Pflanzen kann nun weltweit und sekundenschnell zugegriffen werden, unabhängig von Öffnungs- oder Uhrzeiten.

Um in die Europeana Eingang zu finden, müssen die Objekte digitalisiert und 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche online verfügbar sein. In die Europeana werden nur gemeinfreie Metadaten übernommen; d.h. solche Daten, deren Verwalter das Data Exchange Agreement (DEA) unterzeichnet haben. 153 solche Datenverwalter und Provider von Metadaten haben das DEA unterschrieben, davon sechs aus Österreich. In die Europeana können Länder, Regionen, Projekte oder internationale Organisationen ihre Objekte einbringen. Alle Objekte müssen über persistente URLs verfügen, sonst ist die Rückvermittlung zur Website der Quelle nicht möglich.

30 Europeana-Projekte laufen derzeit, davon 14 mit österreichischen Partnern. Mit Stand Mai 2012 sind 23 Millionen Objekte von mehr als 2200 Institutionen digital zugänglich. Bis Ende 2012 soll der erste langfristige Europeana-Finanzierungsplan aufgestellt werden.

Linktipps:

http://schnittstelle.tagung-2012.donjuanarchiv.at (Tagungshomepage)

www.donjuanarchiv.at

www.europeana.eu/portal

www.europeana-local.at (EuropeanaLocal Österreich)

Weitere Artikel lesen


Anzeige

Anzeige