Zu den Bildern

aus HEUREKA 5/12 vom 21.11.2012

Der österreichische Künstler Wolfgang Bender bezeichnet seine Arbeitsweise gerne als Bild-Archäologie.Er bewegt sich thematisch zwischen den Polen der Fotografie und der Malerei. Seine großformatigen Fotoprints bedeckt er mit Schichten von metallisch silberner Farbe, die er teilweise wieder abkratzt oder ausdünnt, wie er es nennt. Derzeit arbeitet Bender an einer neuen Werkreihe von Landschaften und deren Bewohnern unter den Vorzeichen sich verändernder sozialer und klimatischer Bedingungen.

Zu seinem Verfahren meint er: "Die Überlagerung (mit Farbe) und das anschließende Freilegen von Teilen der Fotografie bewirkt für mich auch immer eine Neuinterpretation von schon einmal Gesehenem. Das Bild, das langsam zum Vorschein kommt, ist auf jeden Fall immer anders als die Erinnerung, die ich von gewissen Vorstellungen zurzeit des Aufnehmens einer Fotografie hatte. Meine Wirklichkeit ist ein Amalgam von verschiedenen Zeiten.“

wolfgang_bender@yahoo.de

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