Der Countdown zum Thema

Carolin Giermindl | aus HEUREKA 3/13 vom 26.06.2013

600 000 000 000 Dollar Umsatz erwirtschaften Sportwettenanbieter weltweit jährlich. Allein 130 Milliarden davon werden mit Onlinewetten umgesetzt.

9 000 000 Menschen sind jährlich auf Österreichs Pisten unterwegs. Jeder 14. Arbeitsplatz im Land hängt direkt oder indirekt mit dem Wintersport zusammen.

3 000 000 Österreicher und Österreicherinnen treten jährlich in die Pedale. Radfahren zählt neben Joggen und Schwimmen in allen österreichischen Bundesländern zur beliebtesten Sportart.

350 000 Menschen sind ehrenamtlich in den Sportvereinen des Landes tätig. Sie leisten gratis rund eine Million Arbeitsstunden pro Jahr.

50 000 Ski- und Snowboard-Unfälle ereignen sich jährlich in Österreich. In 93 Prozent der Fälle liegt kein Fremdverschulden vor. Hauptursachen sind mangelnde Kondition und Selbstüberschätzung.

34.900 Radfahrer und Radfahrerinnen müssen pro Jahr nach Unfällen im Spital behandelt werden. Rund 29.400 dieser Patienten verunglückten in ihrer Freizeit.

2011 sagte der Wiener Arzt Ahmet Hamidi bei einer öffentlichen Diskussion zum Thema Schwimmunterricht für muslimische Mädchen: "Zu viel Sport ist für den weiblichen Organismus nicht gut."

1999 berief das Internationale Olympische Komitee aus gegebenem Anlass die erste Welt-Antidoping-Konferenz ein. Seitdem gibt es die Kontrollbehörde World Antidoping Agency (WADA).

1989 holte das deutsche Frauen-Fußballteam den EM-Titel. Als Prämie bekam jede Spielerin ein Kaffeeservice. Die meisten Fußballspielerinnen Europas können nicht von ihrem Sport leben.

1981 sprangen die ersten Fallschirmspringer von Objekten. 205 Base-Jumper sind seither ums Leben gekommen. Seit 2001 gab es allein im Lauterbrunnental in der Schweiz 36 Tote.

1960 fanden in Rom die ersten Paralympics statt. Bei den letzten Spielen in London wurde der Salzburger Läufer Günther Manzinger Doppel-Goldmedaillengewinner.

776 vor Christus - danach fanden in der Antike regelmäßig Olympische Spiele statt. Älteste Sportdisziplin: Laufen. Prominenter Olympiateilnehmer im Jahre 67 n. Chr.: Kaiser Nero.

700 Millionen Euro investiert Red Bull laut Schätzungen jährlich in Teams und Athleten aus aller Welt. Der österreichische Konzern gilt als größter privater Sportsponsor.

500 Sportminister aus 137 Ländern nahmen im Mai 2013 an der Weltsportkonferenz in Berlin teil. Hauptthema: "Sport als grundlegendes Recht für alle" sowie "Wahrung der Integrität des Sports".

329 Millionen Menschen verfolgten das Finale der letzten Fußball-WM weltweit vor dem TV. WM-Finale, Olympische Spiele und Super-Bowl gelten als die größten Sport-Events der Welt.

140 ist die Notrufnummer der österreichischen Bergrettung. Bergklettern ist die Sportart mit der höchsten Todesrate weltweit.

100 Prozent Risiko: Zu den Hauptmerkmalen aller Extremsportarten zählt neben "körperlicher Strapazen" auch "ungewisser Handlungsausgang". Extremsport ist ein Zeitphänomen.

96 Prozent der Sportberichterstattung in österreichischen Medien behandelt Männerwettkämpfe.

78,1 Millionen Dollar im Jahr: damit ist der Golfer Tiger Woods der bestverdienende Sportler weltweit. Auf Platz 2: Tennisprofi Roger Federer (71,5 Mio.) Platz 3: Basketballer Kobe Bryant (61,9 Mio.).

71 Prozent aller aufgedeckten Betrugsfälle bei Sportwetten betreffen Fußball. Insgesamt sollen rund 140 Milliarden Euro jährlich mit gekauften Spielresultaten erwirtschaftet werden.

50 Prozent aller schweren Sportverletzungen ziehen sich Frauen in den USA beim Cheerleading zu. Deshalb zählt Cheerleading zu den gefährlichsten Sportarten Nordamerikas.

34 Prozent der Österreicher betreiben keinen Sport. Damit liegen wir unter dem EU-Durchschnitt. Nicht-Sportleranteil in der EU: 39 Prozent. Nummer eins der Nichtsportler: die Griechen (67Prozent).

30 Minuten moderate Bewegung pro Tag senken laut WHO langfristig gesundheitliche Risikofaktoren und erhöhen die Lebenserwartung. Auch Geist und Seele profitieren von täglichem Training.

28 Jahre lang war Südafrika von der Teilnahme an Olympischen Spielen ausgeschlossen. Das Apartheit-Regime hatte sich geweigert, schwarze Sportler antreten zu lassen.

22 Prozent aller Radfahrer tragen einen Helm. "Sieht lächerlich aus", argumentieren laut Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit insgesamt 32 Prozent der befragten Helmverweigerer.

15 Prozent aller Steirer gehen mehrmals pro Monat Kegeln oder Bowlen. Damit liegen sie weit über dem Österreich-Durchschnitt (neun Prozent). Vorarlberger (73 Prozent) dagegen fahren auffallend mehr Rad als der Rest des Landes (44 Prozent). Das sportlichste Bundesland überhaupt: Salzburg.

10,6 Sekunden - dies war Weltrekord im Hundertmeterlauf vor hundert Jahren. Heute liegt er bei 9,72 Sekunden. 99 bis 99,5 Prozent unserer Leistungsfähigkeit, so Wissenschafter, sind ausgeschöpft.

8 Prozent der Funktionäre des Österreichischen Olympischen Komitees sind Frauen.

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