Exzellente Zahlen

Einige Zahlen zur Situation der Forschung in Österreich - und ihrem Exzellenzanspruch

Elly Kiss | aus HEUREKA 6/13 vom 04.12.2013

8,96

Milliarden Euro werden in Österreich heuer die Staatsausgaben für Forschung und Entwicklung betragen.

5

ist die Stelle, die Österreich mit seiner Forschungsquote innerhalb der EU zukommt. Sie beträgt 2,81 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und liegt über dem EU-Durchschnitt von 2,03 Prozent.

3,76

Prozent muss die Forschungs- und Entwicklungsquote erreichen, um Österreich in die Gruppe der Innovation Leader der EU zu bringen.

196

Millionen Euro Förderung geht vom FWF an die Grundlagenforschung in Österreich. Die anwendungsorientierte Forschung wird durch die FFG mit 427 Millionen Euro gefördert.

14

Länder liegen vor Österreich in der Grundlagenforschung, wenn man als Bewertung die Zahl der Zitierungen pro Einwohner annimmt.

8

europäische Länder liegen vor Österreich in der Reihung der innovativsten Länder der EU laut Innovation Union Scoreboard. Es wird von der Europäischen Kommission jährlich veröffentlicht.

79

Beiträge mit mindestens einem Autor aus Österreich sind seit 1997 in den international renommierten Fachzeitschriften Nature und Science veröffentlicht worden.

120.000

Euro erhielt das Forschungsprojekt "PTR-TOF Spurengasanalytik" der Universität Innsbruck als Preisgeld des Houska-Preises. Er ist der größte private Forschungspreis in Österreich.

100

ERC (European Research Council) Grants haben Wissenschafterinnen und Wissenschafter an heimischen Universitäten und Forschungseinrichtungen seit 2007 erhalten -und damit Fördergelder in der Höhe von rund 138 Millionen Euro.

13

Forscherinnen und Forscher am Institut of Science and Technology ISTA in Klosterneuburg verfügen über einen ERC-Grant. 13 Prozent der Wissenschafter am Institut sind Österreicher. Die Arbeitssprache ist Englisch.

75

Millionen Euro stellen Wirtschaftsund Infrastrukturministerium zur Schaffung von bis zu zehn Kompetenzzentren für Spitzenforschung im Rahmen des COMET- Programms bereit.

1,4

Milliarden Euro beträgt das geplante Gesamtvolumen des COMET-Programms bis 2019. Es zählt zu einem der größten Förderprogramme für Wissenschaft, Forschung und Innovation in Österreich.

1.500

Forscherinnen und Forscher werden österreichweit durch das COMET-Programm gefördert.

1,5

Millionen Euro Fördergeld (maximal) erhält der Gewinner des höchstdotierten Wissenschaftspreises, des Wittgenstein-Preises.

10.000

Euro werden im Rahmen des ASciNA-Preises an junge österreichische Forscher in Nordamerika verliehen. Ziel ist, heimische Spitzenforschung auch im Ausland zu unterstützen.

6,5

Millionen Euro stellt das Programm "New Frontiers" der Österreichischen Akademie der Wissenschaften für exzellente Wissenschafter bereit, die nach Österreich kommen oder zurückkehren wollen.

42

europäische Nobelpreisträger haben eine Petition zur Sicherung des EU- Forschungs- und Innovationsbudgets unterzeichnet.

1,2

Millionen beträgt die höchstdotierte Förderung für Jungforscher. Sie soll die Forschungsarbeit für die kommenden sechs Jahre sichern.

3.300

Anträge für ERC Starting Grants (EU-Förderung für Nachwuchsforscher) wurden bei der sechsten Ausschreibung eingereicht. Gegenüber 2012 ist das eine Zunahme um etwa die Hälfte.

9

österreichische Nachwuchsforscher erhalten heuer ERC Starting Grants. Die Gesamtsumme beträgt bis zu zwei Millionen, die Laufzeit fünf Jahre. Damit liegt Österreich im Mittelfeld gleichauf mit Italien und Schweden. Großbritannien führt mit 60 ERC Starting Grants, Deutschland erhält 46, die Schweiz zwölf.

30

Prozent der vergebenen ERC Starting Grants gehen an Frauen. Ihr Anteil betrug 2012 noch 24 Prozent.

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