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30 unter 30

Text: Uschi Sorz | aus HEUREKA 1/16 vom 06.04.2016

Natürlich freut sich Jordi Prat-Camps. Er wurde vom US-amerikanischen Magazin Forbes zu den vielversprechendsten jungen Forschern Europas gezählt. "So eine Auszeichnung ist auch das Ergebnis von Teamarbeit", sagt er. "Ich möchte sie explizit mit den Kollegen in Barcelona teilen." Der theoretische Physiker ist einer von "30 unter 30". Also eine der 30 interessantesten Persönlichkeiten unter 30 Jahren in der Kategorie "Naturwissenschaft und Gesundheit".

Das Spezialgebiet des Katalanen sind Magnetfelder und magnetisch wirksame Metamaterialien. An der Uni Barcelona war er an einer Konstruktion beteiligt, mit der sich ein Magnetfeld von einem Punkt im Raum zu einem anderen verschieben lässt. Ohne dass der Weg selbst detektierbar ist. Ein Wurmloch für Magnetfelder also. Die spezielle Materialkombination funktioniert wie ein magnetischer Tarnmantel.

Seit November arbeitet der 27-Jährige am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) in Innsbruck an der Magnetfeldforschung für Quantencomputer.

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