SITUATION VON STUDIERENDEN HEUTE

Seiten 10 bis 22

aus HEUREKA 3/16 vom 22.06.2016

Wer könnte die aktuelle Lage von Studierenden besser illustrieren als die Studierenden selbst? Falter Heureka hat mit der Klasse für Grafik Design der Universität für Angewandte Kunst kooperiert. Hochschullehrerin Elisabeth Kopf übernahm die Organisation. Auf den kommenden Seiten haben ihre Studierenden künstlerisch in Szene gesetzt, wo sie sich selbst verorten. Aber auch, was sie sich für ihren Uni-Alltag wünschen.

AUSGESUCHTE ZAHLEN ZUM THEMA

ZUSAMMENGESTELLT VON SABINE EDITH BRAUN

47 .000 Studierende an Universitäten (öffentlich, privat), Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen wurden für die Erhebung zur sozialen Lage der Studierenden im Sommersemester 2015 online befragt.

(BMWFW, ZENTRALE ERGEBNISSE 2015, POSTERPRÄSENTATION)

22.488 arbeitslose Akademiker gab es im Mai 2016 (Veränderung zu 2015: plus 2.546 Personen bzw. 12,8 Prozent)

(WWW. AMS. AT)

2015: 19.942

2016: 22.488

17 Jahre ist es her, dass die Studienbeihilfe, die wichtigste Unterstützung für finanziell benachteiligte Studierende, zuletzt an die Inflation angepasst wurde.

(OTS ÖH, 25. MAI 2016)

1973 wurde die erste Studierendensozialerhebung in Österreich durchgeführt.

(WIKIPEDIA)

1,4 Prozent der Studierenden waren zum Befragungszeitpunkt der Sozialerhebung im Sommersemester 2015 nicht krankenversichert. Nach Alter betrachtet sind es am häufigsten Studierende zwischen 26 und 30 Jahren (2,1 %). 13 % der Studierenden waren während des Studiums schon einmal nicht krankenversichert. 6 Monate dauert die versicherungsfreie Zeit im Schnitt. Der häufigsten Grund: das Überschreiten der Altersgrenze für die elterliche Mitversicherung (27 %).

(STUDIERENDENSOZIALERHEBUNG 2015, BAND 2)

Mit rund zwei Jahren Verzögerung nach dem höchsten, in Österreich absolvierten, Schulabschluss haben mehr als ein Viertel (26 %) aller Studierenden im ersten Studienjahr ihr Studium aufgenommen. Bei den Studierenden im zweiten Studienjahr haben 21 Prozent ihr Studium verzögert begonnen.

(BMWFW, MATERIALIEN ZUR SOZIALEN LAGE DER STUDIERENDEN 2016)

36 Prozent ihres monatlichen Budgets geben Studierende in Österreich fürs Wohnen aus - doppelt so viel wie der Durchschnitt der Wohnbevölkerung.

(OTS ÖH, 25. MAI 2016)

61 Prozent betrug die Erwerbsquote der Studierenden im Sommersemester 2015. Knapp 20 Stunden beträgt ihr wöchentliches Erwerbsausmaß im Schnitt. Mehr als ein Fünftel gibt finanzielle Notwendigkeit als ausschließlichen Grund an.

(BMWFW, ZENTRALE ERGEBNISSE 2015, POSTERPRÄSENTATION)

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