: WASSERWIRTSCHAFT

Unser Trinkwasser ist sehr gut. Das soll auch künftig so bleiben

Die neu gegründete "Austrian Joint Water Initiative" bildet eine Plattform für die Beobachtung von Gewässern in Österreich

Sabine Edith Braun | aus HEUREKA /18 vom 25.04.2018

Die Qualität des österreichischen Trinkwassers ist einzigartig, ebenso die der Badeseen und Flüsse. Weil sich auch hinsichtlich einer nachhaltigen Nutzung dieser Ressourcen immer alles noch besser machen lässt, hat nun das BMBWF den Anstoß zur Gründung einer neuen Forschungsplattform gegeben. Die am 22. März, dem Weltwassertag, vorgestellte "Austrian Joint Water Initiative" soll vorhandene Wasserkompetenzen bündeln, damit aus der Summe aller Teile ein Mehr entsteht.

Die Koordination erfolgt durch das Umweltbundesamt. Partner sind BOKU Wien, WasserCluster Lunz, Universität Innsbruck sowie TU Wien. "Die Plattform ist offen für alle interessierten Forschungsinstitutionen, die sich einbringen möchten", sagt Florian Pletterbauer von der BOKU. Er ist Teil der zehnköpfigen Gründungsgruppe, die sich zurzeit über Fokus und Zielorientierung der Initiative Gedanken macht. Denn: "Der Bereich Wasser ist sehr heterogen. Es geht nicht nur um die Qualität des Trinkwassers und ein funktionierendes Abwassersystem, sondern auch um ökologische Fragen, Fische und andere Lebewesen." Oft werden Gewässer auf die Wasserqualität reduziert. Das beeinträchtigt das Bewusstsein für ökologische Fragestellungen. Pletterbauer: "Der Standard, den es aufrechtzuerhalten gilt, ist hoch, aber es gibt Handlungsbedarf, etwa in Bezug auf hormonell wirksame Stoffe im Wasser." Ein erster Wasser-Workshop ist für Herbst geplant.

Weitere Artikel lesen


Anzeige

Anzeige