: AUSGESUCHTE ZAHLEN ZUM THEMA

Zusammengestellt von Sabine Edith Braun | aus HEUREKA /18 vom 25.04.2018

1956* gilt als das Geburtsjahr der KI als eigene wissenschaftliche Disziplin. Im Sommer jenes Jahres fand die zweimonatige "Dartmouth Conference" mit elf Teilnehmern statt (sechs Teilnehmer blieben für die gesamte Dauer). 13.500 US-Dollar hatten die Initiatoren hierfür bei der Rockefeller Foundation beantragt.

GENAU 20 JAHRE befinden sich zwischen zwei denkwürdigen KI-Ereignissen:

1997 gewann der IBM-Computer Deep Blue gegen den damals amtierenden Schachweltmeister Garri Kasparow einen Wettkampf aus sechs Partien unter Turnierbedingungen.

2017 wurde die Google-KI AlphaZero durch Selbstlernen im Schachund Go-Spiel auch für Schach-Computer unschlagbar.

321.747.476 US-$ betrugen die weltweiten Einnahmen des 146 Minuten dauernden Films "A. I. - Artificial Intelligence" von Steven Spielberg aus dem Jahr 2001. Die Rentabilität betrug 322 Prozent. Bei einer BBC-Umfrage zu den 100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts im Jahr 2016 belegte der Film Platz 83.

20.000.000 Krebsstudien hatte die auf Semantik spezialisierte IBM-KI "Watson" an der Universitätsklinik Tokio abgeglichen -in zehn Minuten. Damit hatte die Künstliche Intelligenz einer Patientin das Leben gerettet: Die Ärzte hatten zuvor eine Fehldiagnose gestellt, weshalb die Frau auf Behandlungsversuche nicht ansprach. An der dann tatsächlich diagnostizierten, seltenen Form von Leukämie leiden weltweit zwar nur 41 Personen, aber es gibt Heilungschancen.

BEI EINER EUROBAROMETER-UMFRAGE IM VERGANGENEN JAHR ÄUSSERTEN

61% der Befragten eine positive Meinung über Roboter und Künstliche Intelligenz.

Für 88% erfordern diese Themen eine wohlüberlegte Handhabung.

74% glauben, dass durch KI und Roboter mehr Arbeitsplätze verschwinden, als geschaffen werden.

Um 40% konnte eine Künstliche Intelligenz der Google-Firma DeepMind den Bedarf an Kühlungsstrom des Datenzentrums von Google reduzieren.

Weitere Artikel lesen


Anzeige


Anzeige