: KOPF IM BILD

Mikroskopie

TexT: Uschi sorz FoTo: chrisTopher mavric | aus HEUREKA /18 vom 30.05.2018

"Die moderne Mikroskopie erlaubt uns Einblicke in biologische Prozesse mit ungeahnter räumlicher und zeitlicher Auflösung", sagt Thomas Juffmann. Nach vier Jahren an der renommierten Stanford University und einem an der Ècole nationale supérieure in Paris arbeitet der Physiker seit März an der Universität Wien, wo er einst dissertiert hat.

Die Ergebnisse seiner Doktorarbeit zu quantenmechanischen Eigenschaften von großen Molekülen sind heute in Physiklehrbüchern zu finden. In den USA suchte er nach Möglichkeiten, die Mikroskopie durch quantenphysikalische Effekte sensitiver und zerstörungsärmer zu machen. Er entwickelte dort eine Methode mit besserem Signalzu-Rausch-Verhältnis der Bilder pro Photon oder Elektron. Das brachte ihm jüngst einen ERC Starting Grant ein.

"Dadurch kann ich nun meine Forschung in Wien mit einer eigenen Gruppe vorantreiben. Ich finde es spannend, neue Mikroskopiemethoden an der Schnittstelle von Physik und Biologie zu entwicklen und diese dann zur Anwendung zu bringen."

Weitere Artikel lesen


Anzeige

Anzeige