: GASTKOMMENTAR

Regionale Verankerung und internationale Orientierung

Tilmann Märk | aus HEUREKA /18 vom 27.06.2018

Als größte Bildungs-und Forschungseinrichtung in Westösterreich stehen Kooperationen in der Region und im benachbarten Ausland sowie die Orientierung am internationalen Spitzenfeld im Fokus der Universität Innsbruck. Die Qualität des wissenschaftlichen Arbeitens an unserer Universität zeigt sich in hervorragenden Publikationen, im erfolgreichen Einwerben von kompetitiv vergebenen Drittmitteln, in Preisen und Auszeichnungen, an der großen Zahl von Stiftungsprofessuren und vielen Kooperationen mit anderen renommierten Forschungseinrichtungen.

Knapp 40 Prozent unserer Wissenschafter und 41 Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland, rund 70 Prozent der Publikationen in Web of Science gelisteten Fachzeitschriften wurden gemeinsam mit ausländischen Ko-Autoren verfasst. Diese internationale Positionierung bestätigen auch aktuelle Hochschulrankings, die unsere Alma Mater als außerordentlich weltoffen und international durchmischt ausweisen.

Dass sich die Universität Innsbruck nicht nur in Internationalitätsrankings bewährt, zeigt auch die Tatsache, dass wir im angesehenen Academic Ranking of World Universities ("Shanghai-Ranking") auf den Plätzen 151 bis 200 und damit gleichauf mit der Universität Wien als beste Universität Österreichs gelistet sind.

Die Universität bringt nicht nur ein studentisches und internationales Flair nach Innsbruck, sondern sie prägt das Land Tirol und die erweiterte (Euregio-)Region durch die vielen Absolventen und Absolventinnen sowie durch universitäre Startups, Kooperationen mit der Wirtschaft, dislozierte Studienangebote und einem aktiven Wissens-und Technologietransfer. Auch in Zukunft wollen wir diese Rolle als Impulsgeber der Lokal-und Regionalentwicklung halten und weiter ausbauen: In unseren fünf Forschungsschwerpunkten "Alpiner Raum: Mensch und Umwelt","Molekulare Biowissenschaften","Kulturelle Begegnungen -kulturelle Konflikte", "Physik" und "Scientific Computing" beschäftigen sich Wissenschafter mit den gesellschaftlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. Auch mit unseren geplanten Digitalisierungsmaßnahmen reagieren wir auf die Anforderungen der Zukunft: Neben einer entsprechenden Umgestaltung der Studienpläne und neuen Studienangeboten werden zwölf Nachwuchsprofessuren und drei §98-Professuren berufen. Sie befassen sich im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Digital Sciences quer über alle Fachrichtungen mit dem Thema Digitalisierung.

"Regionale Verankerung und internationale Orientierung prägen das Selbstverständnis der Universität Innsbruck", heißt es im neuen Entwicklungsplan unserer Institution. Gemäß diesem Selbstverständnis werden wir auch weiterhin intensiv arbeiten.

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