Fotowettbewerb

Augenscheinlich: Forschung im Bild

Der Fotowettbewerb "Meine Forschung in einem Bild" der Universität Wien fand zum vierten Mal statt. Die besten Fotos zeigen wir auch diesmal in Falter Heureka

aus HEUREKA /18 vom 31.10.2018

1. Platz: Lisa Krammer: Ein Blick durch das Schlüsselloch Die Kommunikation an Hochschulen entspricht einem vielfältigen Sprachbiotop. Wiener Universitäten werden einer empirischen Analyse unterzogen. Konkret wird erforscht, wann mit wem und wie Standard-und Nonstandard-Deutsch von Studierenden und Lehrenden unterschiedlicher Studienrichtungen an den fünf größten Universitäten in Wien verwendet werden. Der Blick durch das Schlüsselloch -der Blick durch die Luke in das Audimax -, symbolisiert den meiner Arbeit inhärenten, essenziellen Perspektivenwechsel, der den Blick von außen auf das inneruniversitäre, sprachliche Umfeld ermöglicht.

2. Platz: Andreas Ertl "Kristallstruktur und Kind" Kristallstrukturen, die aus Atomen bzw. Ionen bestehen, sind viel kleiner als ein Kind. Auf diesem Foto wirkt allerdings das Kind kleiner. Tatsächlich handelt es sich hier um ein Modell der Kristallstruktur von Salz. Die wolkige Darstellung des Kindes und der Umwelt soll andeuten, dass die atomaren Bestandteile der Salzkristalle in Wirklichkeit deutlich kleiner sind als dieses Kind und dessen Umgebung. Man könnte aber auch sagen, dass aus Sicht des Kristalls die umgebende Realität "herausgerissen" erscheint.

ex aequo: Verena Pühringer-Sturmayr "Let's cuddle darling" Studies hint at Northern bald ibises being rather conservative in habitat use, which has been suggested as a reason for the decline throughout its original range. When higher quality sites become available, organisms may switch or show site fidelity. Conservative site use may constrain habitat choice, e.g. when lowquality sites are preferred even if higher quality ones are available. I investigate whether NBI choose and visit foraging areas strictly according to their ecological quality or whether site fidelity affects habitat use.

3. Platz: Chiara Cardelli "The art of modelling nature" Scientists use mathematical models to represent real phenomena, such as how water freezes, or how a protein folds into its natural 3D structure. Models are constructed to reproduce and predict specific features of real-life phenomena, and as such their predictive power is often limited to the aspects considered. Here we show a scientist brainstorming a possible model to represent real water freezing into ice. Water might seem simple at first glance, and yet it shows many complex behaviours and peculiar properties.

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