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Die Superbatterie

Text: Uschi Sorz | aus HEUREKA /19 vom 19.06.2019

Langlebiger, leistungsfähiger und kostengünstiger soll sie sein, die Batterie der Zukunft. Mit guter Ökobilanz. Daran arbeitet Stefan Freunberger am Institut für Chemische Technologie von Materialien der TU Graz in von FFG, FWF und ERC geförderten Projekten.

"Ein Problem jetziger Lithium-Ionen-Batterien ist, dass sie auf Speichermaterialien beruhen, die aus relativ raren, teilweise giftigen und teuren Elementen aufgebaut sind. Mein Forschungsfokus liegt aber grundsätzlich auf leicht verfügbaren Materialien, die in der Herstellung und Wiederverwertung wenig Energie erfordern."

Großes Potenzial sieht der Elektrochemiker in Lithium- Sauerstoff-Batterien. Er fand Parallelen zwischen der Zellalterung von Lebewesen und Batterien. Bei beiden ist hochreaktiver Singulett-Sauerstoff für den Alterungsprozess verantwortlich. In Lithium-Sauerstoff-Batterien entsteht dieser während des Ladens und Entladens. Nun hat Freunberger erstmals Wege entdeckt, dessen negative Auswirkungen zu minimieren.

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