... dann zwei ... - Kind in Wien #14

Versendet am 07.12.2022

Noch immer kein Winterwonderland in Sicht. Die schneelose Zeit lässt sich zum Glück gut mit Weihnachtskeksen überbrücken. Foto: Pexels

Liebe Eltern,

die Zeit scheint zu rasen, die Tage verschwimmen – ich schreibe Ihnen heute mitten aus der Vorweihnachtszeit. Wirklich jedes Jahr nehme ich mir vor, nicht bei jedem Event zuzusagen und so den Freizeitstress auf die Spitze zu treiben. Heuer löst sich vieles von selbst, da die Hälfte der Sachen abgesagt werden, gefühlt ist ja ganz Wien krank.

Das sind aber alles Luxusprobleme; ein Besuch im Mama-Baby-Sozialraum im 15. Bezirk hat mir das deutlich vor Augen geführt. Lesen Sie mehr über diese beeindruckende Einrichtung der Diakonie (und wie Sie den armutsgefährdeten Müttern und Kindern dort helfen können) weiter unten.

Zusätzlich zu den klassischen Erkältungsviren grassiert momentan auch das RS-Virus. Was das für kleine Kinder bedeutet, erklärt unsere KIWI-Expertin Dr. Veronika Kirchlechner genauer.

Und dann schicken wir Sie diese Woche nach Niederösterreich, auf das Schloss Grafenegg, da gibt es einen besonders feinen Weihnachtsmarkt und „Illumina, der Lichtergarten“ zu entdecken.

Die Eventdichte reißt nicht ab, wir haben wie immer die Besten der Woche für Sie herausgesucht, auch das Leinwand-Abenteuer (sogar inklusive Zeichenworkshop) ist wie immer dabei. Diesmal haben wir außerdem eine ganz besonders große Auswahl an Kinderbüchern für Sie, nämlich einen Auszug aus FALTERs feiner Kinderbuchschau mit Tipps von Buchhändlerin Franziska Schweizer.

Eine gesunde Woche wünscht

Ihre Barbara Fuchs

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KIWI vor Ort: Der Mama-Baby-Sozialraum

Wir haben uns im knapp vor einem Jahr von der Diakonie eröffneten Sozialraum für armutsgefährdete Mütter umgesehen.

Gemeinsam einfach nur Frau sein: das Wohnzimmer im Mama-Baby Sozialraum. Foto: Diakonie

Mitten im 15. Bezirk, in einem unscheinbaren Gebäude im Erdgeschoss, hat die Diakonie vor knapp einem Jahr in einst tristen Büroräumen eine Oase für armutsgefährdete Mütter geschaffen.

Teresa Bodner leitet die Einrichtung. „Der Mama-Baby-Sozialraum soll ein freier, aber doch geschützter Raum für alle von Armut betroffenen Mütter sein“, sagt sie. Es werden nur Frauen eingelassen, Wohnzimmer und Kinderspielraum sind gemütlich eingerichtet. An fünf Tagen in der Woche tobt hier das Leben. Frauen unterschiedlicher Nationalitäten treffen sich hier alleine oder mit ihren Kindern, um gemeinsam und ungezwungen Zeit zu verbringen. Dazwischen sitzen die Mitarbeiterinnen des Hauses und sind da, wenn sie gebraucht werden. „Wir sind keine Beratungsstelle“, sagt Bodner bei einem gemeinsamen Rundgang. „Wir bieten einen Ort, wo die Frauen einfach sie selber sein können, manche Besucherinnen legen sogar nach einer Weile ihr Kopftuch ab.“

Das von den Frauen selbst mit Teppich, Couch und bunten Sitzkissen eingerichtete Wohnzimmer strahlt Ruhe und Sicherheit aus, dampfende Teetassen und verschiedene Knabbereien lassen die Welt draußen schnell vergessen. Im Hintergrund leuchtet ein üppig geschmückter Christbaum. Auf der Pinnwand wird für umfangreiche Angebote geworben, vom Kochkurs bis zur Stillberatung. Es sind aber einfach nur Angebote, sagt Bodner – hier sollen die Frauen nichts müssen.

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.


Die Förderung des Sozialraums ist nicht langfristig gesichert. Den armutsgefährdeten Müttern helfen Sie entweder mit Geldspenden (Diakonie, IBAN: AT07 2011 1800 8048 8500, den Verwendungszweck MaBa bitte unbedingt angeben!) oder mit Zeitspenden. Vielleicht wollen Sie sich ja engagieren? Schreiben Sie an teresa.bodner@diakonie.at.

Dringend gesucht werden außerdem Kooperationen mit Unternehmen jeglicher Größe, um den MaBa-Laden weiter auszustatten. Schreiben Sie gerne an die oben genannte E-Mail-Adresse.

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Frage an die KIWI-Expertin

Wie schlimm ist das RS-Virus, Frau Dr. Kirchlechner?

Volle Betten in den Spitälern, das kennt man eigentlich nur von Corona. Momentan betrifft das allerdings die Kinderstationen, da ungewöhnliche viele Viren, darunter das RS-Virus, gleichzeitig zirkulieren. Unsere KIWI-Expertin Dr. Veronika Kirchlechner beantwortet Fragen rund um das respiratorische Virus.

Bild von Dr. Veronika Kirchlechner

Dr. Veronika Kirchlechner

Kinderfachärztin der Kinderarztpraxis Schumanngasse

KIWI-Expertin

Kind in Wien: Im Moment gibt es, so scheint es, zusätzlich zu den normalen Winter-Viren besonders viele Fälle des RS-Virus. Stimmt das und was hat es mit dem Virus auf sich?

Veronika Kirchlechner: Das RS-Virus kursiert jeden Winter, mal mehr, mal weniger. Es gehört eigentlich zu den normalen Winter-Viren. Es ist prinzipiell ein „Schnupfenvirus“, das grippale Symptome wie Fließschnupfen und Husten mit oder ohne Fieber auslösen kann. Die meisten Menschen hatten bereits im Kleinkindalter Kontakt damit und entwickeln dementsprechend nur milde Symptome. In dieser Saison begann das Virus tatsächlich relativ früh zu kursieren.

Kind in Wien: Wie gefährlich ist das RS-Virus? Und für wen?

Kirchlechner: Das RS-Virus trifft vor allem sehr kleine Kinder in den ersten beiden Lebensjahren etwas härter, die bisher noch keine Immunität aufbauen konnten. Auch hier gibt es unterschiedliche Verläufe, aber Kinder können bei einer Infektion hohes Fieber und heftigen Husten entwickeln und einige davon bekommen auch Atemnot und benötigen zusätzlichen Sauerstoff. Je kleiner das Kind, desto schwerer ist in der Regel der Verlauf der Erkrankung. Besonders gefährdet sind also Säuglinge in den ersten Lebensmonaten, Frühgeborene und Kinder mit Vorerkrankungen an Lungen und Herz.


Weitere Fragen und Antworten zum RS-Virus lesen Sie in der Langfassung des Interviews.

Haben auch Sie Fragen rund um das Thema Kinder und Familienleben, die Sie unseren KIWI-Expert:innen stellen möchten? Dann schreiben Sie uns gerne eine Mail an kiwi@falter.at!


Verlosung

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Mangelerscheinung am Bildungssektor

Alexandra Feldhofer hat zehnjährige Zwillinge, die seit vier Jahren eine integrative Mehrstufenklasse in der Volksschule Zinckgasse in Rudolfheim-Fünfhaus besuchen. Dort werden sechs- bis zehnjährige Kinder gemeinsam unterrichtet, es sind auch Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf darunter. Durchaus eine Herausforderung: Deswegen stehen normalerweise auch mindestens zwei Lehrkräfte in einer Mehrstufenklasse – zumindest im „pädagogischen Idealfall“, wie es in einer Aussendung der Bildungsdirektion heißt.

Aber der Personalmangel droht gerade zum Existenzproblem für viele Mehrstufenklassen in Wien zu werden. Am Freitag erhielten Feldhofer und die anderen Eltern der Klasse in der Zinckgasse eine Nachricht. Sinngemäß war darin zu lesen, dass eine Lehrerin ab 5. Dezember in eine andere Volksschule versetzt wird.

Insgesamt sind laut der Initiative „Bessere Schule Jetzt“ bis zu 27 Lehrer:innen von Versetzungen betroffen. Die Bildungsdirektion bestätigt das: „Es geht um rund 25 Pädagog:innen“.

Was ist da los? Warum müssen die Lehrer:innen überhaupt die Schule wechseln? Der Grund ist einer, der derzeit viele Branchen trifft: Personalmangel. Mehr dazu lesen Sie von Soraya Pechtl im heutigen FALTER.morgen.

Hier können Sie den FALTER.morgen, den (fast) täglichen Wien-Newsletter, kostenlos abonnieren.


Raus aus der Stadt

Grafenegger Advent & Illumina Lichtergarten

Der Nikolo unterwegs am Grafenegger Advent. Foto: Foto Fally

Ein Ausflug nach Schloss Grafenegg lohnt sich eigentlich immer, jetzt in der Weihnachtszeit aber umso mehr. Denn der Grafenegger Advent erfreut an diesem Wochenende wieder in Schloss und Park mit seinem Kunsthandwerksmarkt, der Krippenausstellung und natürlich mit musikalischen Highlights. Beispielsweise mit dem Familienkonzert „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ geeignet ab vier Jahren (Samstag & Sonntag, 10. & 11.12., 10.30 Uhr). Im Park laden die Lama-Welt und die Pferde-Wiese zum Streicheln ein, in der Backstube können Besucher:innen ab drei Jahren den Kochlöffel schwingen oder beim Laternenumzug die Lichter bewundern.

Apropos Lichter: Erstmals macht „Illumina, der Lichtergarten“ im südlichen Teil des Schlosspark Grafenegg Station. Tausende Lichter, Klanginstallationen und spektakuläre Lasershows sorgen für leuchtende Augen. 


Grafenegger Advent

Donnerstag, 8.12. bis Sonntag, 11.12. Das ganze Programm und Karten finden Sie hier.

Illumina Schloss Grafenegg

Bis 8.01.2023, Donnerstag bis Sonntag, 17.00 bis 22.00 Uhr (8.12.-11.12. & 24.12.2022 geschlossen). Infos & Tickets hier.

Öffentliche Anreise: Bustransfer (€ 13,-) aus Wien (Abfahrt Musikverein, Ecke Bösendorferstraße/Canovagasse) nach Grafenegg und zurück (genaue Abfahrtszeiten und Onlinebuchung hier)

Oder:

Mit dem REX 4 von Wien Franz-Josefs-Bahnhof bzw. Spittelau und Heiligenstadt (Richtung Krems/Donau Bahnhof) zum Wagram-Grafenegg Bahnhof. Von dort führt ein ca. 30-minütiger Spaziergang zum Schloss Grafenegg.


Event-Tipps

Nein, nein, nein

Bei Kindern äußerst beliebt: Das Neinhorn, jetzt auch als Theater. Foto: Theresa Pewal

Das Buch vom Neinhorn, das immer Nein sagt und auf die Königsdochter und den Nahund trifft, finden fast alle Kinder lustig. Das Stück wahrscheinlich auch. Ab 4 Jahren. (Sara Schausberger)

Kabarett Niedermair, Samstag (10.12.), 16.00 Uhr, Sonntag (11.12.), 14.00 & 16.00 Uhr


Weihnachtliche Tastenshow

Klavier-Hits und Weihnachtslieder. Hier dreht sich alles um schwarze und weiße Tasten: Marko Simsa inszeniert in „Tastenzauber im Advent“ ein Klavierkonzert mit Musik von W.A. Mozart und kleinen Übungsstücken von J.S. Bach und Robert Schumann. Es gibt Rock ’n’ Roll, Tierstimmen, Clowns, schnelle Fingerübungen und erfreulicherweise schaut sogar der rosarote Panther vorbei. Ab 5 Jahren. (Lisa Kiss)

Haus der Musik, Freitag (9.12.), 15.30 Uhr
Sargfabrik, Mittwoch (14.12.), 9.00 Uhr


Workshop mit Geräuschen für Große

Das Burgtheater Studio bietet im Rahmen des Workshops „Geschichten vertonen“ die Möglichkeit anhand der Inszenierung von „Please Right Back Briefe zu schreiben, Stimmen und Geräusche einzuspielen, Klänge zu erzeugen und damit ein eigenes Hörspiel zu gestalten. Ab 10 bis 102 Jahren. Nur mit Anmeldung!

Burgtheater Studio, Samstag & Sonntag (10. & 11.12.). 10 bis 16.00 Uhr


Suprige Disco für Groß und Klein

Im „Boogie Club - Adventspecial“ sind Babys, Kleinkinder, Eltern, alle willkommen! Eine Disco für alle, mit weihnachtlichen Klängen von DJs aus der Wiener Musikszene, unterlegt mit Keksduft und Punsch.

Superbude, 1020 Wien, Sonntag (11.12.), 14.00 Uhr


Reise durch die Nacht

Märchenhafte Reise zum Mann im Mond. Foto: Rainer Berson

Die lebensfrohe Anna trifft in „Peterchens und Annelieses Mondfahrt“ eines Nachts auf den sprechenden Maikäfer Sumsemann. Dieser erzählt ihr verzweifelt, dass sein Zuhause, eine wunderschöne Birke, mitsamt seinem sechsten Bein auf den Mond verbannt wurde. Schuld daran ist der hinterhältige Mondmann! Theaterstück nach Gerdt von Bassewitz' Märchen. Ab 6 Jahren. (Sara Schausberger)

Dschungel Wien, ab Donnerstag (8.12.), 17.00 Uhr, bis 6.1.


Spielen im Museum

Unter dem Motto „Indoor-Spiele“ verwandelt sich das Volkskundemuseum in Zusammenarbeit mit dem Bezirk und dem Familienbund in einen großen Indoor-Spielplatz. Das Programm mit Tanz, Theater, freies Spiel, Märchen hören, Spielbereich für Kleinkinder und einem Elterncafé richtet sich an Kinder von 3 bis 12 Jahren.

Zusätzlich: Kinderflohmarkt am Samstag (10.12.), 13.30 bis 17.30. Uhr 

Volkskundemuseum Wien, Samstag (10.12), 13.30 bis 17.30 Uhr, bis 18.2. (genaue Termine bitte der Website entnehmen)


Kostenloses Kindermusiktheater

Jabadu ist eine paradiesische Insel inmitten des großen Ozeans. Die Jabadaner in „Das Geheimnis von Jabadu, das Umweltmusical“ feiern gerade das „Fest der sieben Sterne“. Dafür errichten die Inselbewohner ein Theater am Meer, wo sie ihre Talente präsentieren und ihre Sehnsüchte und Ängste, Wünsche und Träume zur Aufführung bringen. Ab 6 Jahren. (Miriam Damev)

Kostenlose Zählkarten unter www.wien.kinderfreunde.at, es sind nur noch Karten für den 27. und 28. Dezember (14.00 Uhr) vorhanden.

Raimund Theater, ab Donnerstag (8.12.) bis 28.12.


Weihnachtsmusik mit Baby

Und wieder einmal: Musik für die ganz Kleinen. Während die Babys beim „Klassik Cool! Weihnachtszauber für Babys“ krabbeln, liegen oder bei den Eltern am Schoß sitzen, gibt es klassische Musik mit weihnachtlichem Schwerpunkt für die interessierten Gäste. Anmeldung unter office@grossundklein.info. Dauer: circa 40 Minuten.

Bezirksmuseum Josefstadt, Mittwoch (14.12.), 10.00 Uhr


Leinwand-Abenteuer

Film + Zeichnen: Ponyo - Das große Abenteuer am Meer

Berührend und rasant: der Anime-Klassiker „Ponyo“. Foto: Filmhaus

Das Filmhaus Spittelberg und Studio Linea - Zeichenstudio für Kinder und Jugendliche gehen am Wochenende eine spannende Kooperation ein: Im Anschluss an die Filmvorführung von „Ponyo“, dem japanische Zeichentrickklassiker aus dem Jahr 2008, findet ein Zeichenworkshop mit dem Profi Comic-Zeichner Payam Borumand statt. Im Kinosaal wird live gezeichnet und jede(r) Teilnehmer:in erhält im Anschluss ein Goodie Bag von Faber-Castell. Der Film und Workshop richtet sich eher an Kinder ab 8 Jahren. Natürlich können auch jüngere Kinder teilnehmen.

Filmhaus Spittelberg, Sonntag (11.12.), 10.00 bis 13.00 Uhr; Informationen & Tickets hier


FALTERs feine Kinderbuchschau

von Nina Horaczek

Literaturtipps von Kleinkind bis Teenager: Wie vor jedem Weihnachtsfest verrät Buchhändlerin Franziska Schweizer auch heuer wieder, was man Kindern unbedingt unter den Christbaum legen sollte.

Mehrsprachige Tierwelt (ab 2 Jahren)

Etwas, das es nur selten gibt: ein Pappbilderbuch in drei Sprachen. In "Schau mal, wer da kommt" werden Kindern Tiere auf Deutsch, Ukrainisch und Spanisch vorgestellt. Manche Tiere fliegen, andere trotten langsam vorbei, andere galoppieren. Dieser Verlag, der auf mehrsprachige Bücher spezialisiert ist, hat ein wirklich schönes Tierbuch für Kleinkinder zum Unter-den-Christbaum-Legen veröffentlicht. Kleinen Kindern wird so gezeigt, dass es auch andere Sprachen gibt auf der Welt, und größeren, wie unterschiedlich Schriften aussehen.

Estrella Ortiz, Paloma Valdivia: Schau mal, wer da kommt. Orient, 18 S., € 10,30 (ab 2)


Die schüchternen Wölfe (ab 4 Jahren)

Franziska ist ein sehr schüchternes Kindergartenkind, das sich wenig traut. Bei einem Ausflug bleibt das Mädchen allein im Wald zurück - und wird plötzlich von einem Wolfsrudel umkreist. Aber die Wölfe sind noch schüchterner als sie und Franziska wird die Spielkameradin der wilden Tiere. Franziska und die Wölfe ist eine echt lustig-skurrile Geschichte, die fast nur aus Dialogen besteht und sich besonders gut als Vorlesebuch eignet. Am Ende findet das Mädchen alleine nachhause. Die Wölfe trauen sich nämlich nicht aus dem Wald hinaus.

Pija Lindenbaum: Franziska und die Wölfe. Moritz Verlag, 40 S., € 16,50 (ab 4)


Kochen mit Känguru (ab 6 Jahren)

Hier kochen die Kinder gemeinsam mit einem Känguru-Kind: ein schön illustriertes vegetarisches Jahreszeiten-Kochbuch mit außergewöhnlichen Rezepten. Meine Kunden haben schon welche nachgekocht und waren begeistert.

Myriam Lang, Kathrin Schärer: Heute kocht das kleine Känguru. Atlantis, 105 S., € 22,70 (ab 6)


Geheimnisvolle Pflanzen (ab 10 Jahren)

Ein echt mystischer Ökothriller: Nach dem Tod ihrer Mutter lebt Alva alleine am Fluss, kann mit Pflanzen sprechen und macht Medizin. Doch plötzlich werden Menschen krank und Alva gerät unter Verdacht.

Yarrow Townsend: Alva und das Rätsel der flüsternden Pflanzen. Thienemann, 316 S., € 15,50 (ab 10)


Den ganzen Artikel mit allen Kinder- und Jugendbuchempfehlungen lesen Sie hier.


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