Filmkritik

Traumfabrik

© Jens Koch / Tobis Film

Foto: Jens Koch / Tobis Film


Berlin im Sommer 1961 ist Schauplatz einer Liebesgeschichte zwischen dem deutschen Komparsen Emil und der französischen Tänzerin Milou im Filmstudio Babelsberg: Durch die Grenzschließung und den Mauerbau werden sie getrennt, ein Wiedersehen scheint unmöglich. Beginnt nett, mündet in üblen Kitsch.

Regie:
Regie:
Martin Schreier
Darsteller:
Darsteller:
Emilia Schüle, Dennis Mojen, Ken Duken, Nikolai Kinski, Michael Gwisdek, Ellenie Salvo Gonzalez, Heiner Lauterbach
Land/Jahr:
Land/Jahr:
D 2019
Dauer:
Dauer:
128 min
Altersfreigabe:
Altersfreigabe:
Keine Angabe
Kinostart:
Kinostart:
4. Juli 2019

Mehr Kitschfabrik als "Traumfabrik"

Sabina Zeithammer | 10.07.2019

Der junge Emil heuert 1961 als Statist im DEFA-Filmstudio in Babelsberg an. Auf den ersten Blick verliebt er sich in die Tänzerin Milou. Doch ein Näherkommen wird durch die Trennung von West-und Ostberlin verunmöglicht. Emil schmiedet einen Plan, um Milou, die nach Paris abgereist ist, wiederzusehen. Ein Jahr später aber hat sich vieles verändert. Martin Schreiers Filmmärchen "Traumfabrik" hat eine Rahmenhandlung, in der ein Großvater seinem Enkel eine Geschichte -die Filmhandlung -erzählt. Soll sein, dass diese dementsprechend blumig ausfällt. Nach einer unterhaltsamen ersten Hälfte driftet sie aber nicht nur in Richtung Kitsch ab. Auch eine Protagonistin, die als verschüchterter Trauerkloß erst durch einen Mann und seine "Heldentaten" wieder an ihre Träume zu glauben wagt, wirkt nicht zeitgemäß.

Bereits im Kino

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