Empfohlen Filmkritik

Mein Liebhaber, der Esel & ich

Antoinette dans les Cévennes

© Julien Panié/Chapka Films, La Filmerie, France 3 Cinéma

Foto: Julien Panié/Chapka Films, La Filmerie, France 3 Cinéma


Die Lehrerin Antoinette freut sich auf den Sommerurlaub mit ihrem heimlichen Liebhaber Vladimir, dem Vater einer ihrer Schülerinnen. Als sich herausstellt, dass seine Frau einen Trekkingurlaub in den Cevennen geplant hat, beschließt Antoinette, sich auf die Spuren der Familie zu heften. Ihr Packesel allerdings hat eigene Vorstellungen hinsichtlich Route und Reisegeschwindigkeit. "Caroline Vignals sommerliche Komödie erfreut mit sonnendurchfluteter Traumlandschaft, schrägen Dialogen, historischer Hintergrundinformation – was hat der Schriftsteller Robert Louis Stevenson mit den Cevennen zu tun? – und liebenswertem Humor" (S.Z.).

Regie:
Regie:
Caroline Vignal
Darsteller:
Darsteller:
Laure Calamy, Benjamin Lavernhe, Olivia Côte, Marc Fraize, Jean-Pierre Martins, Louise Vidal, Eric Cantona
Land/Jahr:
Land/Jahr:
F/B 2020
Genre:
Genre:
Komödie
Dauer:
Dauer:
95 min
Altersfreigabe:
Altersfreigabe:
Keine Angabe
Festival:
Festival:
Sommerkino Berndorf 2022
Kinostart:
Kinostart:
23. Oktober 2020

Feel-good-Movie mit Esel

SABINA ZEITHAMMER | 21.10.2020

Völlig erschöpft erreicht Antoinette das erste Quartier auf ihrer sechstägigen Wanderreise. Der Esel Patrick, mit dem sie im südfranzösischen Nationalpark Cevennen unterwegs ist, wollte einfach nicht weitergehen. Beim Abendessen bricht die Lehrerin in Tränen aus. "Was läuft schief?", fragt die Gastgeberin. "Ist es der Esel? Und welcher Esel ist es?"

Eine Frage, die sich Antoinette noch anders stellen wird: Ist sie doch überstürzt zu diesem Abenteuer aufgebrochen, weil ihr Liebhaber sie zugunsten seiner Familie versetzt hat. Als sie ihn in seinen Ferien mit Frau und Tochter "zufällig" überrascht, ist Vladimir gar nicht begeistert. Caroline Vignals sommerliche Komödie "Mein Liebhaber, der Esel &ich" hat es - die Gründe sind bekannt - erst jetzt auf die Kinoleinwand geschafft. Die Verspätung erweist sich als kleine Freude in trüben Tagen: Die Geschichte rund um eine lebenslustige Frau, die wenig Glück in der Liebe hat, aber die Freundschaft eines Esels und neues Selbstvertrauen gewinnt, besitzt zwar keine große Handlung. Erfreut aber mit sonnendurchfluteter Traumlandschaft (Kamera: Simon Beaufils), schrägen Dialogen, historischer Hintergrundinformation -was hat der Schriftsteller Robert Louis Stevenson mit den Cevennen zu tun? - und liebenswertem Humor.

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