Empfohlen Filmkritik

Dune

© Warner Bros. Pictures and Legendary Pictures

Foto: Warner Bros. Pictures and Legendary Pictures


Walk without rhythm and it won't attract the worm: Neuverfilmung des Science-Fiction-Romans von Frank Herbert. Um die Zukunft seiner Familie und seines Volkes zu sichern, muss der junge Paul Atreides (Timothée Chalamet) auf den gefährlichsten Planeten des Universums reisen. Nur auf dieser Welt gibt es den wertvollen Rohstoff, das Spice, das es der Menschheit ermöglichen könnte, ihr geistiges Potenzial voll auszuschöpfen, doch finstere Mächte wollen die Kontrolle über die kostbare Substanz an sich reißen. "Postmoderne-Polierer Villeneuve hat nach seinem feinen 'Blade Runner' einen Stoff mit obszönen Potenzialen designerisch bewältigt: Er bietet Gediegenheit mit Sand(wurm), Stahl und Strebermontage; Ausstattungskino samt Pathosplaudern über Ehre & Treue, auch gute Action, untermalt von Hans Zimmers Game of Drones. Schöner als jede Parfümwerbung." (Dr. Robnik)

Regie:
Regie:
Denis Villeneuve
Darsteller:
Darsteller:
Timothée Chalamet, Rebecca Ferguson, Oscar Isaac, Josh Brolin, Stellan Skarsgård, Dave Bautista, Zendaya, Charlotte Rampling, Jaiver Bardem, Jason Momoa
Land/Jahr:
Land/Jahr:
USA 2021
Genre:
Genre:
Science-Fiction
Dauer:
Dauer:
155 min
Altersfreigabe:
Altersfreigabe:
Keine Angabe
Kinostart:
Kinostart:
16. September 2021

Dynastien in Dünen, Design mit Dekor

DREHLI ROBNIK | 15.09.2021

The beginning is a very delicate time", sagt die Kaisertochter 1984 am Beginn von David Lynchs "Dune". In Denis Villeneuves Neuverfilmung von Frank Herberts Sci-Fi-Roman kommt sie gar nicht vor. Das ist auch nur "Dune: Part One". An dessen Ende ruft Zendaya "This is only the beginning!" aus (falls wir uns gewundert oder 2023 andere Kinotermine hätten), und sie spricht auch das Intro: nicht namens dynastischer Würde, sondern als kolonial bedrängte Beduinin auf dem Wüstenplaneten Arrakis vulgo Dune.

Hier hat ein jedes mehrere Namen; Geheimsprache und Ritual überall. "Antiimperiale" Sujets (Spice-Ernte als Extraktionswirtschaft) werden so platt betont -mit nobler Blässe im Zentrum, Nichtweißen als Dekor -, dass es jegliches ökologisch-egalitäre Sentiment beleidigt. Aber: Das stiftet Ordnung, wo Lynchs Film dem Overload markanter Körper, Sounds und Säfte bis in den Irrwitz frönte. Postmoderne-Polierer Villeneuve hat nach seinem feinen "Blade Runner" einen Stoff mit obszönen Potenzialen designerisch bewältigt: Er bietet Gediegenheit mit Sand(wurm), Stahl und Strebermontage; Ausstattungskino samt Pathosplaudern über Ehre & Treue, auch gute Action, untermalt von Hans Zimmers Game of Drones. Schöner als jede Parfümwerbung. "The sleeper must awaken!" Ja, eh.

Ab Fr in den Kinos (OF im Artis, Burg und Haydn)

Wegen der aktuellen COVID-Richtlinien sind derzeit alle Kinos geschlossen!

Dieser Film bei Video on demand

Diese Filme könnten Sie auch interessieren