Empfohlen Filmkritik

Massive Talent

The Unbearable Weight of Massive Talent

© Leonine

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Vergebens läuft Nicolas Cage einer Rolle hinterher. Vergebens versucht er seine Tochter für "Das Cabinet des Dr. Caligari" zu begeistern. Und vergebens hofft er auf Einlass in sein Zimmer, denn er steht im Hotel inzwischen mit einem sechsstelligen Betrag in den Miesen. Für viel Geld sagt der ziemlich heruntergekommene Hollywoodstar zu, bei der Geburtstagsparty eines schwerreichen Fans auf Mallorca aufzutreten. Der freilich ist in Waffengeschäfte und die Entführung einer Politikertochter verwickelt, weshalb die CIA den Schauspieler als unfreiwilligen Mitarbeiter gewinnt. Na, man kennt das ja. Was folgt, ist eine entspannt selbstreflexive Buddy-Komödie mit reichlich Action und Anspielungen auf Nicolas-Cage-Filme aus besseren Tagen. (Michael Omasta)

Regie:
Regie:
Tom Gormican
Darsteller:
Darsteller:
Nicolas Cage, Pedro Pascal, Sharon Horgan, Tiffany Haddish, Neil Patrick Harris
Land/Jahr:
Land/Jahr:
USA 2021
Genre:
Genre:
Action, Komödie
Dauer:
Dauer:
106 min
Altersfreigabe:
Altersfreigabe:
Keine Angabe
Kinostart:
Kinostart:
16. Juni 2022

Being Nicolas Cage: "Massive Talent"

MICHAEL OMASTA | 15.06.2022

Fraglich, wann Nicolas Cage sein "schamanischer Instinkt" als Schauspieler verlassen hat. Nach vielen Flops und Ausflügen ins Arthouse gelingt dem Hollywoodstar mit "Massive Talent" (Regie: Tom Gormican) nun quasi die Quadratur des Kreises: In dieser selbstironischen Actionkomödie spielt der 58-Jährige eine fiktionalisierte Version seiner selbst - und das Resultat unterhält nicht schlecht.

Vergebens läuft Cage im Film einer Rolle hinterher. Vergebens versucht er seine Tochter für "Das Cabinet des Dr. Caligari" zu begeistern. Und vergebens hofft er auf Einlass in sein Zimmer, denn inzwischen steht er im Hotel mit einem sechsstelligen Betrag in den Miesen. Für viel Geld sagt er zu, bei der Geburtstagsparty eines schwerreichen Fans auf Mallorca aufzutreten. Der allerdings ist in Waffengeschäfte und die Entführung einer Politikertochter verwickelt, weshalb die CIA den Schauspieler zur Mitarbeit zwingt. Man kennt das ja.

Was folgt, ist eine mit Verfolgungsjagden und Cage-Film-Referenzen verzierte Bromance, denn nicht nur überrascht der Milliardär (Pedro Pascal) seinen Gast mit einem Drehbuch, sondern er erweist sich zudem als extrem sympathisch. So albern das mitunter alles daherkommen mag: Nicolas Cage ist zurück - nicht dass er jemals wirklich weg gewesen wäre!

Ab Fr im Kino (OF im Artis, Burg, Haydn)

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