Filmkritik

Ticket ins Paradies

Ticket to Paradise

(from left) David (George Clooney) and Georgia (Julia Roberts) in Ticket to Paradise, directed by Ol Parker.

Photo Credit: Universal Pictures - © © 2022 Universal Studios. All Rights Reserved.

(from left) David (George Clooney) and Georgia (Julia Roberts) in Ticket to Paradise, directed by Ol Parker. Photo Credit: Universal Pictures (Foto: © 2022 Universal Studios. All Rights Reserved.)


David (George Clooney) und Georgia (Julia Roberts), ein geschiedenes Paar, reisen nach Bali, um ihr Töchterl Lily (Kaitlyn Dever) davon abzuhalten, denselben Fehler zu begehen, den sie vor 25 Jahren selbst gemacht zu haben meinen. "Spannungsbogenlos dahinplätschernde Möchtegern-Screwball-Comedy mit Sommer, Sonne und dem Charme zweier blödelnder Publikumslieblinge" (S. Zeithammer).

Regie:
Regie:
Ol Parker
Darsteller:
Darsteller:
Julia Roberts, George Clooney, Kaitlyn Dever, Maxime Bouttier, Billie Lourd
Land/Jahr:
Land/Jahr:
USA 2022
Genre:
Genre:
Komödie, Liebesfilm
Dauer:
Dauer:
104 min
Altersfreigabe:
Altersfreigabe:
Keine Angabe
Kinostart:
Kinostart:
15. September 2022

Es plätschert in Austrabalien

SABINA ZEITHAMMER | 14.09.2022

Einst haben sie sich geliebt, heute sind sie einander spinnefeind: Georgia (Julia Roberts) und David (George Clooney) sehen sich nur noch, wenn es um ihre Tochter Lily geht, und giften sich stets an. Als sie überraschend von Lilys Verlobung erfahren, müssen sie zusammenarbeiten: Eheleben mit Traummann am Traumstrand in Bali statt Jus-Karriere? Sicher nicht! Die Hochzeit mit dem jungen Seetangbauern Gede muss mit allen Tricks verhindert werden!

Ol Parkers romantische Komödie "Ticket ins Paradies" spielt fast ausschließlich in und mit einem Kino-Bali (gedreht wurde in Australien): Sightseeing von Natur-und Kulturschätzen sowie die bunt und exotisch inszenierten Riten der Großfamilie Gedes bilden einen Tortenboden, der mit Scherz und Streit, dauerlächelnden Gesichtern und ein wenig Deep Talk -die jungen Liebenden belehren die zynischen Eltern natürlich eines Besseren -dünn belegt ist. Sommer, Sonne und der Charme zweier blödelnder Publikumslieblinge - in Zeiten wie diesen können solche Zutaten süße Zerstreuung bieten. Auch der anspruchslosen Pläsiersucherin fehlt allerdings der filmische Nährwert, wenn sie sich am Ende einer spannungsbogenlos dahinplätschernden Möchtegern-Screwball-Comedy nur mit Mühe an die Details der Handlung erinnern kann.

Ab Fr im Kino (OF im Artis, Burg, Haydn)

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