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Charlie P's Pub & It's all about the meat baby

© Heribert Corn

© Charlie P's Pub & It's all about the meat baby

© Charlie P's Pub & It's all about the meat baby


Doppelstöckiges Riesen-Pub mit allen Schikanen, original "snugs"; irisch-britische, aber auch moderne Küche, das "All about the meat baby" wurde integriert, jetzt gibts auch Burger; 14 offene Biere plus saisonale Sorten und mehrere Craft Biere. Mo: Karaoke, Di: Medical Tuesday (special prices für Medizinstudenten), Mi: Indie & Alt Rock, Do: "Der Hörsaal wird verlegt" mit studentengerechten Preisen, Fr: Funk & Soul, So: Jackpot Quiz (nicht im Sommer). Sky Sportsbar: im Keller 4 Plasmascreens und 1 Großbildleinwand für Sportübertragungen; jeden Abend außer So DJs. Nichtraucher 100, Schanigarten für 10 Pers.

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Adresse:
Adresse:
Währinger Straße 3
1090 Wien
Telefon:
Telefon:
01/409 79 23
E-Mail:
E-Mail:
info@charlieps.at
Website:
Website:
www.charlieps.at
www.facebook.com/CharliePsVienna
Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten:
Mo–Do 14–2, Fr 14–3, Sa 13–3, So 13–22, Juli bis August Mo–Do 16–20, Fr 16–3, Sa 15–3, So 15–22, warme Küche Mo–Fr 17–22, Sa, So 13–22
Zahlungsmöglichkeiten:
Zahlungsmöglichkeiten:
Bankomat, VISA, MasterCard, Amex, Diners
Lokaltyp:
Lokaltyp:
Irish Pub
Sonstiges:
Sonstiges:
Essen am Sonntag, Karaoke, Keller, Musik, Raucherbereich, Schanigarten, TV

Die Winter-Burger

Der Dining Room ist Geschichte. Das Burger-Pop-up vom Kanal wurde sesshaft
FLORIAN HOLZER | 26.9.2017

Brian Patton hat in dieser Stadt schon einiges probiert: vor 20 Jahren ein riesiges, zweistöckiges Pub, das nicht das schlechteste seiner Art war; vor zehn Jahren gleich daneben ein entzückendea Sandwich-Lokal namens naked lunch, das er nach einem Jahr leider wieder zumachte; 2010 wurde das dann zum Dining Room, in dem es wirklich großartige englisch-irische Gastro-Pub-Cuisine gab

In den darauffolgenden Jahren hat er am Donaukanal mit dem „It’s All About the Meat, Baby“ ein erfolgreiches Burger-Pop-up, mit dem Big Smoke ein hinreißendes BBQ-Open-Air und mit dem Slow Tacos das maßgebliche Maisfladen-Projekt der Stadt verantwortet, vor zweieinhalb Jahren ist sein BBQ-Projekt schließlich mit dem Brickmaker’s in ein ansehnliches Lokal übersiedelt.

Und so sollte es jetzt auch dem Burger-Konzept widerfahren. Wogegen ja gar nichts einzuwenden wäre, wenn dafür nicht der Dining Room daran glauben hätte müssen. Seufz.

Das ehemalige Fine-Dining-Restaurant, das man über das Pub mit seinem Fußball-Flatscreen-Raucher-Foyer betritt, wurde um den benachbarten Raum vergrößert, die Musik wurde drastisch lauter, sonst hat sich nicht wahnsinnig viel verändert.

Auf den Kreidetafeln über den Bistro-Bänken, der Spiegelleiste und weißen Kacheln stehen halt jetzt die Namen der aktuellen Burger aufgelistet, die Stimmung der Gäste ist zweifellos ausgelassener als zu früheren Restaurantzeiten.

Die Karte des neuen Indoor-„It’s All About the Meat, Baby“ ist eine Mischung aus dem Burger-Angebot des sommerlichen Pop-ups am Donaukanal, den preiswerten Bestsellern des Dining Room (wie die sehr guten Fish and Chips) und den hervorragenden Hot Dogs, die für das Brickmaker’s entwickelt wurden.

Ich hab extra keinen Burger bestellt, erstens, weil ich eh weiß, dass die großartig sind, mit 28 Tage gereiftem Fleisch von irischen Dexter- und Hereford-Rindern, hausgeräuchertem Cheddar und selbstgebackenen Brioche-Buns, zweitens aus Trotz, aus Solidarität mit dem Dining Room. Auch wenn „Egg Mess and Twin Onions“- oder „Giorgio Moroder“-Burger schon sehr verführerisch klangen.

Aber manchmal muss man eben hart bleiben. Und den „Mexican“ Hot Dog nehmen, sehr groß, sehr weich, mit dunkler, geräucherter Wurst, Käsesauce, karamellisierten Zwiebeln und Jalapeños. Leider großartig, muss man sagen, auch wenn Teile der Käsesauce in meinen Schuh tropften (€ 6,90).

Und dann gleich noch einmal keinen Burger, sondern das Flat Iron Steak, eine Art Schulterscherzl-Steak, perfekt gebraten, außen dunkel, drinnen mürbe und saftig, Olivenöl-Kräuter-frische Chimichurri-Sauce und einen tadellos marinierten Salat dazu, einfach sehr gut (€ 12,90). Dazu ein paar großartige Biere vom Fass oder aus der Flasche. Mir tut’s trotzdem um den Dining Room leid.

Resümee:

Die Donaukanal-Burger gibt’s jetzt auch im Winter, das Fine-Dining-Konzept des Charlie P’s musste dafür weichen. Schade, trotzdem gut.


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