Die Mochi-Welt

Redaktion: Wien, wie es isst
Zuletzt aktualisiert am 13.06.2022

Was den Erfolg der Mochi-Leute ausmacht? Sie gehen mit einer Begeisterung zur Sache, die in Wien kaum zu finden ist, sind von einer Herzlichkeit und Professionalität zugleich, die ebenfalls Seltenheitswert hat, und sie kochen, wie in Wien noch nie gekocht wurde – Mochi-Style eben.

Das „Original” begeistert nach zehn Jahren wie am ersten Tag mit Asia-Food, das schlichtweg glücklich macht – besonders im schattigen Gastgarten:

Praterstraße 15, 1020 Wien
Mo–Sa 11.30–22 (Fei geschlossen) https://www.mochi.at
Kleines, hübsches Designerlokal, in dem japanische Küche zwanglos, dafür aber umso besser gekocht wird. Tägliche Mittagskarte (11.30–14.45); Nigiri-Sushis (2 Stk. ab € 4,20), Spießchen (2 Stk. € 6,80 bis € 7,60), ausgefallene Sushi-Rolls (ab € 11,50), köstliche Grilladen aus dem flammenden Robata-Grill. Cocktails. Das Mochi gehört zu den ausgebuchtesten Lokalen Wiens, Reservierung über die Homepage möglich (Mo–Fr ab 16, Sa ganztags). Gemütlicher Schanigarten vor dem Lokal für 40 Pers.

Foto: Mochi

Das Take-away-Lokal o.m.k ist vis-à-vis vom Stammhaus mit dem wahrscheinlich besten To-go-Sushi der Stadt, wunderbaren Buns (z.B. Pulled Pork), Suppen und Donburis, Salaten, Maki, Nigiri, Desserts u.a., plus kleinem Schanigarten:

Praterstraße 16, 1020 Wien
Mo–Sa 11–21.30 (Fei geschlossen) https://www.mochi.at
Das Take-away-Lokal der Mochi-Macher mit dem derzeit wahrscheinlich besten Mitnahme-Sushi der Stadt (ab € 7,–), Pulled Pork-Sandwich (€ 4,80), Udon-Suppe (€ 8,80), Donburi (klein € 6,40/groß € 9,40), Salate (ab € 4,80); hausgemachter Eistee, japanische Limonade, Kaffee, Tee. Schanigarten.

Foto: Heribert Corn

Den Ramen-Hype konnten sich auch die Mochis nicht entgehen lassen. Ihre Antwort darauf: ein schickes Marktlokal mit fünf Best-of-Suppenvarianten und zusätzlichen Toppings auf Wunsch. First come, first served:

Vorgartenmarkt Stand 19 + 29, 1020 Wien
Di–Sa 11.30–22 (Fei geschlossen) https://www.mochi.at
Hippes Nudelsuppen- und Nippon Snack-Lokal der Mochi-Leute. 5 Suppenvarianten (€ 11,80 bis € 13,80), Toppings zusätzlich möglich. Verschiedene Nachspeisen (z.B. Umeboshi Eis oder Chocolate-Mousse um ca. € 5,70). Gastgarten. Keine Reservierung, first come, first served.

Foto: Mochi Ramen Bar

Im zweiten Ableger am Vorgartenmarkt liegt der Schwerpunkt auf Nikkei Cuisine. Gerichte, die das Beste aus Japan und Peru verbinden: Tacos und Tostadas, Ceviche, Tiradito und Co:

Vorgartenmarkt Stand 16, 1020 Wien
Mo–Fr 17–22, Sa 11.30–22 (Fei geschlossen) https://www.mochi.at
Mochi-Ableger am Vorgartenmarkt. Japan trifft Peru trifft Mexiko. Viele biodynamisch Weine, japanischer Sake, hausgemachte Limonaden. Beheizbarer Schanigarten.

Foto: Mochi am Markt

Ursprünglich nur als Pop-up geplant, durfte die Wein- und Tapas-Bar Kikko Ba mit den japanischen Fusions-Gerichten in dem kleinen Designlokal bleiben. Die Anrainer lieben es!

Schleifmühlgasse 8, 1040 Wien
Di–Fr 17–22, Sa 16–22 (Fei geschlossen) https://www.mochi.at
Izakaya-Wein- und Tapas-Bar mit japanischen Fusions-Gerichten wie Sando (japanische Sandwiches); wechselnde Auswahl an Sake, Longdrinks, Naturweine. Schanigarten für 22 Pers. Reservierung nur abends möglich.

Foto: Katharina Gossow

Am Hohen Markt gibt’s das o.m.k. auch in X-Large, mit Bar, Shop und 25 Sitzplätzen – auch hier gilt first come, first served:

Hoher Markt 2, 1010 Wien
Mo–Sa 11–21.30 (Fei geschlossen) https://www.mochi.at
Ableger des o.m.k auf der Praterstraße und neuestes Mochi-Lokal. Asiatischer Gourmet-Shop mit japanischen Speisen zum Mitnehmen oder zum Essen vor Ort, z.B. Sushi, Donburi, Sandos; Kaffee, Matcha, reichliche Auswahl an Craft-Bier, einige Naturweine, hausgemachter Eistee. 25 Sitzplätze (es gilt first come, first served).

Lesen Sie dazu auch die Lokalkritik "Vermehrt Gutes!" von Nina Kaltenbrunner vom 07.06.2022.

Foto: Heribert Corn

Alle Lokale in Wien finden Sie auch im Lokalführer "Wien, wie es isst" aus dem Falter Verlag, sowie online unter wien-wie-es-isst.at.

Alle Adressen auf einen Blick


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