Marienthal schafft die Arbeitslosigkeit ab - FALTER.morgen #324

Versendet am 11.05.2022

Eine Gemeinde bei Wien sagt der Joblosigkeit den Kampf an – mit einem vielversprechenden Konzept >> Wirbel um neues Sportzentrum in der Venediger Au >> Film-Tipps von Michael Omasta

Wetterkritik: 27 Grad und Sonnenschein - nach dem verregneten Wochenende vertragen das auch die Pflanzen. Man kann’s nicht anders sagen: Das Wetter macht einen tadellosen Job. Rücktritte sind nicht nötig. 


Guten Morgen!

Marienthal: Der Name ist Ihnen wahrscheinlich vor allem im Zusammenhang mit Jobverlust, Hoffnungslosigkeit und Wirtschaftskrise ein Begriff. In den 1930-er Jahren hatten die österreichischen Wissenschaftler Marie Jahoda und Paul Lazarsfeld unter dem Titel „Die Arbeitslosen von Marienthal“ eine bahnbrechende Studie durchgeführt, die zum Klassiker der empirischen Soziologie avancierte – und das Image des Ortsteils der Gemeinde Gramatneusiedl südlich von Wien nachhaltig prägte.

Jetzt macht Marienthal wieder mit Arbeitslosen Schlagzeilen – allerdings im positiven Sinne. Denn in der Gemeinde wurde die Langzeitarbeitslosigkeit abgeschafft. Wer mindestens ein Jahr und einen Tag ohne Arbeit ist, kriegt hier automatisch einen Job: Ohne Vorbedingungen, auf freiwilliger Basis und mit einem Kollektivvertrags-Gehalt von 1564 Euro brutto für Vollzeit plus Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Gestern wurde dieses weltweit einmalige Arbeitsmarktprojekt in einem ersten Zwischenbericht wissenschaftlich evaluiert. Und die Antwort ist eindeutig. Mehr darüber erzähle ich Ihnen gleich.

Außerdem berichtet Soraya Pechtl von der anhaltenden Kritik an der geplanten Fun & Sport Halle im 2. Bezirk und darüber, dass der Bau laut den Grünen rechtswidrig sein könnte. Und Michael Omasta hat wieder drei sehenswerte Filme für Sie.

Einen schönen Tag wünscht Ihnen

Nina Horaczek


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Marienthal schafft die Arbeitslosigkeit ab

Ein neues Konzept in Gramatneusiedl garantiert Jobs – und scheint über die Gemeinde hinaus auch auf regionaler Ebene positiv zu wirken.

Seit die Therapeutin nicht mehr den Stall ausmisten muss, kann sie bis zu zehn Kinder mit seelischen und körperlichen Beeinträchtigungen pro Woche mehr auf ihre Therapiepferde setzen. Denn seit kurzem kümmern sich zwei frühere Langzeitarbeitslose aus dem Projekt „Magma“ (Modellprojekt Arbeitsplatzgarantie Marienthal) um die Ställe und Wiesen des Therapiegeländes.

Und dort, wo vor kurzem noch ein öffentlicher Rasenfleck dazu diente, Autos abzustellen, pflanzen ehemalige Langzeitarbeitslose gerade Setzlinge in ein großes Permakultur-Hügelbeet, das sie selbst angelegt haben. Schon in wenigen Wochen können die Bewohnerinnen und Bewohner von Gramatneusiedl, in dem Marienthal liegt, in diesem neu errichteten „Gemeinde-Naschgarten“ kostenlos frische Gurken, Paradeiser, rote Rüben und vieles mehr ernten.

Teilnehmer der Initiative Magma bei ihrem Job: „Die Arbeitsplatzgarantie scheint sogar den Arbeitsmarkt zu stimulieren“, sagt der niederösterreichische AMS-Chef Sven Hergovich © Georges Schneider

Die Teilnehmer dieses Arbeitsmarktsexperiments lernen in verschiedenen Werkstätten neue Arbeitstechniken kennen, sanieren die Parkbänke im Ort, tischlern Hochbeete für die Kindergärten der Gemeinde, renovieren Wohnungen oder bauen eben einen großen Gemeinschafts-Naschgarten. Und haben am Ende eines Arbeitstages wieder das Gefühl, etwas Sinnvolles zu machen.

Für die mittlerweile etwa hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist Magma ein großer Erfolg. „Zu Beginn des Projekts gaben noch acht Prozent der Teilnehmer an, dass ihnen am Ende des Monats das Geld für Lebensmittel fehlt“, sagt die Soziologin Hannah Quinz von der Universität Wien, die das Projekt wissenschaftlich begleitet. Heute haben alle, die dabei sind, auch am letzten Tag des Monats genug auf ihren Tellern. „Die Teilnehmenden leiden nach einem Jahr auch signifikant weniger unter Angstzuständen, Schlafstörungen und Hautproblemen“, berichtet die Wissenschaftlerin. Auf individueller Ebene ist die Arbeitsplatzgarantie also ein Erfolg.

„In der Region Gramatneusiedl ist seit Beginn des Magma-Projekts nicht nur die Langzeitarbeitslosigkeit auf Null gesunken, auch die Arbeitslosigkeit insgesamt sank“, sagt der österreichische Ökonom Lukas Lehner, der an der Uni Oxford forscht. Die Zahl der Arbeitslosen geht in dieser Region signifikant stärker zurück als in einer von den Wissenschaftlern erstellten fiktiven Vergleichsgemeinde, die aus den Vergleichsdaten aller anderen niederösterreichischen Gemeinden modelliert ist.

„Wir sehen durch das Magma-Projekt keine Verdrängungseffekte“, sagt auch der niederösterreichische AMS-Chef Sven Hergovich: „Die Arbeitsplatzgarantie scheint vielmehr sogar den Arbeitsmarkt zu stimulieren“.

Michaela Puhm hat sich durch Magna einen neuen Job geschaffen. Die frühere Kantinenmitarbeiterin verziert nun Urnen und Särge. Schon als Kind habe sie gerne gemalt, und als sie nach langer Arbeitslosigkeit bei „Magma“ landete, entdeckte sie ihre Liebe zur Malerei wieder. Bei einem Praktikum im örtlichen Bestattungsinstitut fiel der Chefin ihr kreatives Geschick auf. Seit Anfang Mai hat Puhm einen fixen Arbeitsvertrag, hilft im Büro mit und bemalt Urnen und Särge nach individuellen Wünschen.

Seit Beginn des Projekts schafften dreißig von etwa hundert Langzeitarbeitslosen wie Puhm dank der intensiven Betreuung im Magma-Projekt den Wiedereinstieg in die Privatwirtschaft. Aber auch jene, die für die Gemeinde oder für gemeinnützige Vereine tätig sind, schaffen einen Mehrwert für die Gesellschaft. „Wenn die Kindergartenkinder schöne Gemüsebeete haben, die Grünflächen im Ort von Magma-Mitarbeitern gepflegt werden, die Parkbänke saniert sind oder man im Naschgarten gratis Gemüse pflücken kann, profitieren alle Menschen in der Gemeinde“, sagt Bürgermeister Thomas Schwab (SPÖ).   

Aber ist so viel gemeinnützige Arbeit überhaupt finanzierbar? Für jeden Teilnehmer sind im Projekt Magma die 30.000 Euro pro Jahr budgetiert. „Addiert man aber Kosten wie Arbeitslosengeld und die entgangene Steuerleistung eines Menschen, der länger ohne Erwerbsarbeit ist, dann kostet ein Langzeitarbeitsloser den Staat auch jährlich um die 30.000 Euro“, sagt Hergovich. Und das ohne Mehrwert für die Betroffenen und die Gesellschaft.

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Soraya Pechtl

Venediger Au’tsch 

Im Sommer soll ein neues Sportzentrum im Prater entstehen. Der Widerstand ist groß. Anrainer und Opposition kritisieren, die Stadt wolle das Bauvorhaben in einem Schnellverfahren durchboxen. Was ist da los?

Noch wird hier auf grünem Rasen unter freiem Himmel gekickt – bald schon werden die Bälle aber wohl nur noch auf dem Parkett eines Turnsaals rollen. Denn auf dem Areal in der Venediger Au an der Lassallestraße soll im kommenden Jahr eine Sport & Fun Halle entstehen – und dagegen laufen die Anrainer mit Unterstützung der Grünen Sturm.

Schon klar: Wenn Grünflächen in der Stadt bebaut werden, gibt es immer Widerstand. Aber in diesem Fall geht es um mehr als Versiegelung. 

Zur Vorgeschichte: Vergangenes Jahr suchte die Stadt einen Ersatz für die über 3.000 Quadratmeter große Sport & Fun Halle in der Engerthstraße, diese einem Busterminal weichen muss. Gut angebunden und groß genug sollte der neue Standort sein. Ende November fiel die Entscheidung auf die Venediger Au am Praterstern. Sie sei von allen Standorten „eindeutig der beste“, argumentierte Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ)

So soll die Sport & Fun Halle ab Herbst 2023 aussehen © Rendering Schluder Architekten

Aber die Au war von Anfang an umstritten. Viele Vereine und Jugendliche nutzten die Freifläche für Ballsportarten. Und der Park ist in einem Leitbild der Stadt als immerwährender Grünraum ausgezeichnet. Eine Bebauung ist nicht so einfach möglich. Lauf Widmungsplan dürften auf der Fläche wo die Sport und Fun Halle entstehen soll „keine Gebäude errichtet werden”. Trotzdem sollen demnächst die Bauarbeiten starten. Wie soll das gehen? 

Mit einer „Bewilligung für Bauten vorübergehenden Bestandes”, wie es von der Bezirksvorstehung Leopoldstadt heißt. Die bekommt man relativ schnell. Aber laut § 71 der Bauordnung sind die nur für „Bauwerke, die vorübergehenden Zwecken dienen oder nicht dauernd bestehen bleiben können”.

Bernhard Seitz, stellvertretender Bezirksvorsteher (Grüne) in der Leopoldstadt, bezweifelt, dass dieses Vorgehen rechtskonform ist. „Die Flächenwidmung dort untersagt eindeutig eine Bebauung. Eine Ausnahme nach § 71 der Bauordnung ist meiner Meinung nach rechtswidrig, weil die Halle ganz klar kein vorübergehender Bestand ist. Dort gibt es eine Betonfundierung und eine auf Dauer ausgelegte Konstruktion”, sagt er. 

Mit der Bewilligung würde man ein langwieriges und kompliziertes Umwidmungsverfahren umgehen, kritisieren auch Anrainer, die ihrem Ärger bei einer Bürgerversammlung vorige Woche Luft machten. Denn ist die über zehn Millionen Euro teurer Halle erst gebaut, wird man sie wohl kaum wieder abreißen. 

Die Stadt beschwichtigt. Es sei ein ganz normaler Vorgang und eine Umwidmung in diesem Fall gar nicht nötig. „Wir passen die Bebauungsbestimmungen an. Mit der Bewilligung kann man den Gemeinderat übergehen, aber es sind dieselben Abteilungen eingebunden. Wenn etwas den Bestimmungen widerspricht, wird das Projekt nicht genehmigt”, sagt Andreas Meinhold von der Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, die von der Stadt mit dem Projekt beauftragt wurde. 

Aber warum hat man es so eilig? „Für uns als Bezirk ist es wichtig, dass die Sport und Fun Halle als niederschwellige nutzbar bleibt”, sagt Bezirksvorsteher Stellvertreter Christoph Zich (SPÖ).

Welcher Teil der Ringstraße ist als einziger gegen den Uhrzeigersinn nummeriert?

1) Der Stubenring

2) Der Kärntner Ring

3) Der Opernring

Auflösung von gestern: Der Mörtel für den Nordturm des Stephansdoms wurde 1456 mit Wein (nicht Weihwasser oder Most) angerührt – der Jahrgang war so sauer geraten, dass man ihn in Wien massenweise auf die Straße schüttete. Um weitere Verschwendung zu verhindern, verfügte Kaiser Friedrich III., den Heckenklescher für kirchliche Bauzwecke zu verwenden. (Quelle: Nutzloses Wiener Wissen)

Uni-Sammlung: Konservierte österreichische Moderne revisited

Er wollte sich selbst nie auf einen bestimmten Stil festlegen. Aber auch die linearen Wege in die Moderne, wie sie die Kunstgeschichte gerne zeichnet, waren Oswald Oberhuber (1931–2020) suspekt. Jetzt veranschaulicht die Ausstellung „Schule Oberhuber. Eine Sammlung als Programm“ im Heiligenkreuzerhof, wie der langjährige Professor und Rektor der Angewandten durch Erwerbungen, Ausstellungen und Publikationen den kunsthistorischen Kanon aufmischte. Gleich nach seinem Antritt als Universitätsleiter 1979 regte er den Aufbau einer hauseigenen Kollektion an. Der Schwerpunkt der von Cosima Rainer und Robert Müller abwechslungsreich kuratierten Schau liegt auf Kunst der 1920er und 1930er, also einer bei uns lange vernachlässigten Epoche. Frauen durften an der Kunstgewerbeschule – der Vorläuferinstitution der Angewandten – schon ab 1867 studieren.

Am Anfang der Schau hängt ein ungewöhnliches Stillleben mit Speck. Otto Rudolf Schatz, während des Krieges mit Berufsverbot belegt, malte 1946 ein amerikanisches „Care-Paket“. Oberhuber setzte sich einerseits für die Würdigung von vergessenen, weil ab 1938 vertriebenen Künstlerinnen und Künstlern ein, andererseits für heimische Strömungen der Abstraktion um 1920, die stets im Schatten gefeierter Ausdruckskünstler wie Klimt, Schiele und Kokoschka standen. Besonderen Einfluss hatte dabei die Cizek-Klasse, aus der Arbeiten von My Ullmann, Erika Giovanna Klien oder Elisabeth Karlinsky zu sehen sind. Aber auch die geometrische Spielart des Wiener Jugendstils erhält in der Schau Gewicht.

Sie zeigt Malerei wie Arnold Schönbergs Porträt seiner Frau oder Erich Mallinas Gemälde „Engelszug“ ebenso wie Architektur- und Textilmusterentwürfe, Gebrauchsgrafik oder Möbel an der Grenze zur Skulptur, etwa Oberhubers „Aktensarg“. Im Hauptsaal droht mit den vielen Panels und Vitrinen der Overkill; eine Schwerpunktsetzung wie in den kleineren Räumen fehlt. Wer jedoch ausreichend Zeit mitbringt, um das Begleitheft zurate zu ziehen, kann in eine Epoche voller Dynamik eintauchen. (Nicole Scheyerer)

Universitätsgalerie der Angewandten im Heiligenkreuzerhof, bis 2.7.

Vortrag

Das Festival Pint of Science möchte Wissenschaft aus den Hörsälen und Forschungslaboren zu interessierten Menschen bringen. Wo geht das besser als im Wirtshaus oder im Kaffeehaus? Forscherinnen und Forscher vermitteln ihre neuesten Erkenntnisse mit launigen Vorträgen in verschiedenen Lokalen in Wien, Krems, Graz und Innsbruck. Die Themen reichen vom Einfluss der Musik auf das Gehirn bis hin zur Zusammenarbeit von Roboter und Mensch. Information: www.pintofscience.at

Verschiedene Lokale

Andreas Brettschneider: Auch junge Leoparden haben Flecken

Die meisten Buben haben schon einmal davon geträumt, Pirat zu werden, und die Blockbuster-Serie „Fluch der Karibik“ hat diese Sehnsucht noch verstärkt. Wie es bei den „echten“ Piraten zugeht und dass es tatsächlich noch solche gibt, wissen schon nur noch wenige. In Somalia im Osten Afrikas, das zu den sogenannten failed states gezählt wird, gehören Plünderungen und Piraterie zu den Haupteinnahmequellen. Geedi ist 15, sein älterer Bruder Aayan hat sich vor vier Jahren den Piraten angeschlossen und damit den Eltern viel Kummer bereitet.

Eines Tages ist Aayan wieder da. Er erklärt Geedi, dass er nur diejenigen bestehle, die ihnen die Zukunft geraubt hätten, dass er sich nur zurückhole, was andere ihnen genommen hätten. Die Schiffe, die den Golf von Aden passierten, würden illegal Giftmüll aus der ganzen Welt versenken. Somalia sei das Land, aus dem man das Richtige verjagt habe. „Darum können wir alle immer nur das Falsche tun, und das macht uns alle überall zu Piraten.“ (Kirstin Breitenfellner)

Die gesamte Rezension und mehr über das buch unter faltershop.at

Michael Omasta

Nawalny

© Verleih

Der kanadische Dokumentarfilmer Roher porträtiert den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny und bleibt dabei hautnah an seinem Protagonisten: von dessen Vergiftung im Sommer 2020 bis zu seiner Rückkehr und der Verhaftung im Jänner 2021. "Zwar bleibt der Film etwas vordergründig und neigt zur Heroisierung Nawalnys, abgesehen davon bietet er neben der Spannung eines Thrillers faszinierende Einblicke in die Mechanismen des Systems Putin." (Patrick Syboth, epd Film)

Regie: Daniel Roher, USA 2022


Doctor Strange in the Multiverse of Madness

Magier Dr. Strange (Cumberbatch) muss sich während der Hochzeit einer früheren Kollegin mit einer riesengroßen Krake herumschlagen, die Manhattan in Angst und Schrecken versetzt. Dabei lernt er eine junge Frau kennen, die mühelos in parallele Universen reisen kann. Um ihre Fähigkeit zu kontrollieren, soll Hexe Wanda Maximoff (Elizabeth Olsen) helfen, doch die verfolgt ihre eigene Agenda. Visuell ansprechende Comic-Verfilmung aus dem Hause Marvel.

Regie: Sam Raimi, USA 2022


This Much I Know to be True

Bedeutungsschwer, humorvoll, schön – und nur bedingt vorhersehbar: Damit ist der Ton für den Andrew Dominiks Doku über Nick Cave gesetzt. Sie beleuchtet die Beziehung zwischen dem australischen Sänger und Songwriter und seinem Freund und musikalischen Direktor Warren Ellis. Stimmungsvolle Bilder zeigen Live-Performances von einem Dutzend Lieder der letzten zwei Alben; das Ambiente ist karg, aber sakral aufgeladen. (Gerhard Stöger)

Regie: Andrew Dominik, GB 2021


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