Klimakrise: Was Wien gegen die Hitze tun muss - FALTER.morgen #327

Versendet am 16.05.2022

Was Wien tun müsste, um trotz Klimakrise lebenswert zu bleiben – wir haben uns das am Beispiel Brigittenau angeschaut >> In Favoriten entsteht das erste Supergrätzel der Stadt und ruft gleich die Supergrantler auf den Plan >> Grätzelrundgang: Neue Marx

Wetterkritik: Ziehen Sie sich nicht zu warm an. Heute wird Wien bereits den dritten Hitzetag (mit Temperaturen über 30 Grad) des Jahres erleben – und wir haben erst Mai. Was das bedeutet, lesen Sie gleich unten.


Guten Morgen!

Wenn Sie die Temperaturen jetzt schon kaum erträglich finden, sollten Sie gar nicht erst an den Sommer 2050 denken. Bis dahin könnte es laut einer Studie der ETH Zürich nämlich um acht Grad heißer werden. Das Sprichwort „40 ist das neue 30” bekäme eine neue Bedeutung. Klimakrise sei dank.

Wer die Emissionen verursacht, ist bekannt: Klimasünder Nummer eins ist in Wien der KFZ-Verkehr. Was sich ändern müsste weiß man auch: Das Schlagwort der Stunde heißt Mobilitätswende, also der Umstieg zu klimaneutralen Fortbewegungsmitteln.

Aber wie ambitioniert sind die Pläne der Politik? Wie steht es um eines der größten Straßenbauprojekte Wiens, dem Lobautunnel? Und warum geht der Wandel nicht schneller voran? Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im heutigen FALTER.morgen schwerpunktmäßig.

Unser Programm: Das Hitzeaktionspaket der Stadt Wien wird kaum reichen, um die Lebensbedingungen der Wienerinnen und Wiener nachhaltig zu verbessern, meint Judith Wittrich, Raumplanerin bei der Arbeiterkammer. Wie eine langfristige, flächendeckende und sozialgerechte Klima-Strategie aussehen könnte, zeigt eine aktuelle AK-Studie. Wittrich und Landschaftsplanerin Susanne Staller haben mir bei einem Spaziergang durch die Brigittenau erzählt, wie die Stadt auch 2050 noch lebenswert sein kann. Mehr dazu gleich.

Ein kluges Konzept, das Hitzeinseln kühlen und den städtischen Verkehr beruhigen soll, entsteht währenddessen in Favoriten: Wiens erstes Supergrätzel startet im Juni rund um den Quellenplatz (was es mit dem Konzept auf sich hat, lesen Sie hier). Die Gegend wird vorerst für den Durchzugsverkehr gesperrt, im Jahr darauf folgen bauliche Maßnahmen und Begrünung. Aber der Widerstand ist groß. Die Emotionen der Anrainer entluden sich bei einer Infoveranstaltung vorige Woche. Eine Reportage lesen Sie im Anschluss. 

Einen hitzefreien Tag wünscht Ihnen

Soraya Pechtl


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„Dem Verkehr den Vorrang zu geben, ist nicht mehr zeitgemäß"

Eine Studie der Arbeiterkammer zeigt, dass die Stadt viel mehr Bäume und weniger Raum für den Straßenverkehr bräuchte – andernfalls könnte sich die Lebensqualität in den nächsten Jahrzehnten massiv verschlechtern.

Auf den ersten Blick wirkt die Klosterneuburger Straße im 20. Bezirk ziemlich klimafit. Auf beiden Straßenseiten säumen meterhohe Laubbäume die Allee, die Parkplätze sind mit hellen, versickerungsfähigen Steinen gepflastert. Davon kann die vollversiegelte Nebenstraße nur träumen. Aber da geht noch mehr, meint Landschaftsplanerin Susanne Staller, die gemeinsam mit Verkehrsplanern im Auftrag der Arbeiterkammer eine Studie zur „Klimagerechtigkeit im öffentlichen Raum” erarbeitet hat. Das 107-seitige Handbuch liest sich wie eine Handlungsanleitung für die Stadtregierung, um auf die Klimakrise zu reagieren. 

„Die Bäume müssten nah zusammengesetzt werden, damit sie Schatten werfen und kühlen", sagt Raumplanerin Judith Wittrich © FALTER/Pechtl

„Es gibt in Wien schon viele Strategien und Zielvorgaben. Aber es braucht einen flächendeckenden Ansatz für die Stadt”, sagt Staller. Das heißt: In jeder Straße müssten Baumreihen gepflanzt werden. Am besten alle acht bis zehn Meter, um möglichst flächendeckend Schatten zu spenden. Je nach Breite und Verkehrsbelastung müssten Straßen zusätzlich entsiegelt und verkehrsberuhigt werden. Die Klosterneuburger Straße könnte beispielsweise zum Klimaboulevard werden – eine 30er-Zone mit breiten Fußgängerwegen und 30 Prozent Grünfläche.

Aber noch nimmt das Auto den größten Raum ein. „Dem Verkehr wird seit der Nachkriegszeit der Vorrang gegeben. Das ist nicht mehr zeitgemäß”, sagt Staller und bleibt verständnislos vor drei Zürgelbäumen stehen. Die wären eigentlich perfekt, weil sie eine hitzeresistent Sorte sind – wurden aber nicht in den Boden, sondern in Töpfe gepflanzt, was ihr Wurzelwachstum ist beschränkt: „Keine Chance, dass die jemals einen großen Schatten werfen, auch wenn man sie noch so gut pflegt”, sagt Staller.

Auch bei der nächsten Querstraße ortet die Landschaftsplanerin Nachholbedarf. Die Othmargasse ist heute eine 30er-Zone mit zwei Baumreihen. Sie hätte aber das Potential zur Klimastraße und könnte sogar in eine Art Park mit 75 Prozent unversiegelter Fläche, kühler Vegetation, ohne Parkplätze und beschränktem KFZ-Verkehr umgewandelt werden. Mit diesen Maßnahmen wäre es möglich, die Temperatur im Grätzel um bis zu mehr als zehn Grad absenken. „Wenn man jetzt aber keine mutigen Schritte setzt, um das zu tun, wird die Lebensqualität stark sinken”, sagt Raumplanerin Judith Wittrich.

Vor allem Menschen mit niedrigem Einkommen, die in dicht verbauten Gebieten leben, seien von der Klimakrise betroffen. Aufgrund ihres geringen Einkommens können sie sich im Sommer nicht einfach aufs kühlere Land zurückziehen. Die Studienautoren haben deshalb vorrangig Bezirke analysiert, in denen die Hitzebelastung hoch und die Einkommen niedrig sind. Dazu zählen der 2., 5., 12., 15. und 20. Bezirk sowie Teile des 10., 16., 11. und 21. Bezirks. „Wenn man in solchen Gebieten wohnt und die Hitze schlecht aushält, überlegt man sich, ob man überhaupt noch die Wohnung verlässt”, sagt Staller. Die Stadt müsste deshalb hier mit den Maßnahmen beginnen.

Die flächendeckende Strategie sollte man dann bis 2050 umsetzen. Kostenpunkt: Etwa 25 Millionen Euro pro Grätzel. „Aber nur, wenn man bei null anfängt”, sagt Staller. Die MA 28 (Straßenbau) könnte aber Synergien nutzen. Denn etwa alle 30 Jahre müssten Straßenbeläge saniert werden, man könnte dann auch gleich Begrünung schaffen. Das spart Geld. Nur passiert das derzeit noch nicht.

Soraya Pechtl

Supergrantler im Supergrätzel

Das Super-Grätzel ist eines jener ambitionierten Projekte, mit denen die Politik die Verkehrs- und Hitze-Problematik in den Griff bekommen will. Aber einige Anrainer legen sich quer. 

Entrüstet steht ein Mann im Anzug auf und keift SPÖ-Bezirksvorsteher Marcus Franz an, der mit Mikrofon vor einer Menschenmenge steht: „Könnten Sie unsere Fragen beantworten?” Aber Franz kommt gar nicht dazu. „So kann man die Leute doch nicht unter Zwang setzen”, ruft ein älterer Herr dazwischen. „Das führt doch sicherlich zu Lärmbelästigung”, wettert eine Frau. „Das ist ja wunderbar. Aber was wird aus uns Anrainern?”, keppelt ein weiterer.  

Zwischen 50 und hundert Menschen sind am Donnerstagabend in eine alte Werkstätte in der Van-der-Nüll-Gasse nahe dem Quellenplatz in Favoriten gekommen, um Fragen zu einem der wohl ambitioniertesten Stadtplanungsprojekte Wiens zu stellen: Dem Supergrätzel (was es damit auf sich hat, lesen Sie hier). Die Informationsveranstaltung hätte den Anrainern eigentlich die Bedenken nehmen sollen. Aber die Stimmung war, gelinde gesagt, aufgeladen – und es gab noch ein anderes Problem, aber dazu später. 

SPÖ-Bezirksvorsteher Marcus Franz präsentiert das neue Konzept © FALTER/Pechtl

Von Juni bis September soll zwischen Gudrunstraße, Leebgasse, Quellenstraße und Neilreichgasse die Pilotphase des ersten Wiener Supergrätzels umgesetzt werden: Ein 400 mal 400 Meter großes Gebiet, in dem der Autoverkehr zurückgedrängt und Raum für Fußgänger, Radler und Grün geschaffen wird. Als Stadtleben der Zukunft haben wir das Projekt im Vorjahr bezeichnet. 

Vorerst wird nur die Verkehrsberuhigung eingeführt: Im Gebiet gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h, der Durchzugsverkehr wird untersagt und 60 Parkplätze fallen weg. Das ist aber nur eine Eingewöhnungsphase: „Wir wollen zu zeigen, was kommt und welche Qualitäten die Umsetzung haben wird”, sagt Landschaftsarchitekt Florian Lorenz, dessen Büro mit der Umsetzung des Projekts beauftragt wurde. Kommendes Jahr folgen bauliche Maßnahmen wie Poller, Bänke und Begrünungen, weitere 30 Parkplätze fallen weg. 

Einige Teilnehmer der Info-Veranstaltung - die Fans - sind begeistert von dem Konzept und können kaum erwarten, dass es losgeht: „Von mir aus könnte man auf 20 km/h Höchstgeschwindigkeit runter gehen”, heißt es da. 

Andererseits gibt es die erbitterten Skeptiker. „Was mache ich dann mit meinem Auto? Ich finde jetzt kaum noch einen Parkplatz”, fragt eine Frau besorgt und gleichzeitig verärgert. Eine andere fürchtet durch die zusätzlichen Sitzgelegenheiten auch mehr Lärmbelästigung.  

Bezirksvorsteher Franz versichert, die Anrainer würden auch weiterhin genügend Parkplätze zur Verfügung haben. Das Grätzel habe insgesamt aber eine sehr niedrige KFZ-Quote, und notfalls werde man über Tiefgaragen nachdenken.

Aber mal ehrlich, nach 400 Metern ist man eh wieder aus dem Supergrätzel raus und in der Verkehrshölle drin. Und hat es nicht mehr Qualität, sich auf einem schattigen Bankerl mit seinem Nachbarn zu unterhalten, als allein in einer 40 Grad heißen Wohnung zu schwitzen?

Das eigentliche Problem bei der Info-Veranstaltung liegt ohnehin woanders: Obwohl über die Hälfte der Favoritnerinnen ausländischer Herkunft sind, ist kein einziger Migrant in die alte Werkstätte gekommen, um sich zu informieren und zu diskutieren. Fremdsprachige Infos gibt es auch nicht (zumindest keine ersichtlichen).

Bleibt zu hoffen, dass die kommenden Termine, die zumindest niederschwelliger auf der Straße stattfinden sollen, anders laufen.

Gutachterbahn

Das juristische Tauziehen um den Lobautunnel geht weiter: Ende April (Sie erinnern sich vielleicht an unseren damaligen Bericht) haben der Verfassungsrechtler Heinz Mayer und der Rechtsanwalt Jörg Zehetner ein Gutachten im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien (WKW) präsentiert. Darin kamen sie zum Ergebnis, dass Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) das Projekt nur aufschieben, aber nicht absagen könne.

Jetzt gibt es ein weiteres Gutachten, erstellt vom Rechtsanwalt Christian Onz. Präsentiert wurde es am Freitag von Planungsstadträtin Ulli Sima (SPÖ) und Walter Ruck, dem Chef der WKW. Onz führt darin aus, dass Gewessler gar nicht die Kompetenz habe, den Lobautunnel abzusagen. Das Bundesstraßengesetz schreibe nämlich, dass die Nordostumfahrung (S1) fertiggebaut wird – und das sei nur mit dem Tunnel möglich.

Sprich: Um rechtlich korrekt vorzugehen, müsste das Projekt mit parlamentarischer Mehrheit aus dem Bundesstraßengesetz gestrichen werden – was derzeit aber kaum zu erwarten ist.

Jetzt will die WKW, dass der Verfassungsdienst die Angelegenheit prüft. Die Stadt wiederum droht dem Bund mit Schadenersatz für Aufwendungen im Zusammenhang mit dem auf Eis gelegten Projekt.

Neue Marx

© ARGE KARTO

Der Stadtteil Neu Marx ist noch lange nicht fertig, es geht aber voran: Die gastronomische Entwicklung in Neu Marx hinkt der betrieblichen weit hinterher.

Die Seite zur Schlachthausgasse und zum Rennweg ist quasi tot, The Oak hält hier seit 20 Jahren mit irischem Bier die Stellung. 2015 übernahmen die Oak-Leute auch noch ein Lokal daneben und machten das The Wild Geese draus.

2004, als in St. Marx noch G'stätten und Bauschutt die Szenerie beherrschten, machten Karin Resetarits (damals Europa-Abgeordnete einer heute vergessenen Partei) und der Filmproduzent Martin Kraml im ehemaligen Gasthaus des Viehmarkts ihr junges, frisches Lokal Marx Restauration auf, die aktuell einen zuverlässigen Mix aus Pasta, Salaten und unvermeidlichen Burgern und Wraps vertreiben, dazu noch Saisonales wie Spargel.

Das Lokal gegenüber ist nach mittlerweile neun Jahren auch ein Marx-Routinier, zwischenzeitlich wurde der Name von Peter & Paul auf Paul & the Monkeys geändert. Das Konzept der preiswerten Buffet-Versorgung blieb unverändert, die Patina tut dem Lokal gut, der Schanigarten ist wahrscheinlich der beste im ganzen Quartier und am Freitag kann der Gast hier steirischen Bio-Fisch erwerben.

Die ganze Grätzelkritik von Florian Holzer lesen Sie hier.

Woher leitet sich die Bezeichnung „Beserlpark“ ab?

1) Von den Bediensteten des Stadtgartenamts, die Rasenfläche und Wege instand halten

2) Von den früher schlecht gepflegten und daher struppigen Bäumen in einer Parkanlage am Franz-Josefs-Kai

3) Von einer Verballhornung des Adjektivs „böse“ für das Getratsche auf den Parkbänken

Auflösung von Freitag: Im neuen Papageienzentrum im Alsergrund leben 140 Vögel (nicht 210 oder 330). Wenn Sie möchten, können Sie die Papageien mit einer Patenschaft unterstützen. Mehr dazu hier.

Lisa Kiss

True Crime Theater

Am 27. Juni 2006 verschwindet die 16-jährige Julia K. spurlos. Erst fünf Jahre später werden die Überreste ihrer Leiche gefunden. Das fünfköpfige Ensemble sucht kaffeetrinkend und Käsesemmel-essend nach der Wahrheit. Der Abend, zwar selbst ein True-Crime-Format, hinterfragt dieses gleichzeitig kritisch. Das ist spannend, kritisch und gut gemacht. Wer nun wirklich der Mörder war, erfährt man im Stück „Der Fall Julia K.“ nicht. (Sara Schausberger)

VHS Floridsdorf, 19.30

Christian Sacherreiter: Das Liebesleben der Stachelschweine

Was sind das eigentlich für Menschen, die sich in Burschenschafter-Kreisen umtun? Aus welchen Familien kommen sie? Wie denken sie? Fragen wie diese haben den oberösterreichischen Autor Christian Schacherreiter zum Roman „Das Liebesleben der Stachelschweine" animiert. Er zeichnet mit lockerer Hand das Porträt einer einstigen Nazi-Familie, deren Nachwuchs nicht mehr ganz so stramm unterwegs ist. Dietrich etwa, ein einsamer Melancholiker, hört zwar gern Wagner, träumt dabei aber nicht vom Einmarsch in Polen, sondern vertieft sich in Puzzles.

Schacherreiter gelingt es, über das rechte Milieu zu schreiben, ohne platt abzuurteilen. Er neckt sein Personal lieber -und versteht sich auf Figurenzeichnung: Auch die Nebendarsteller haben prägnante Merkmale. Und der Außenseiter Dietrich wird einem am Ende fast sympathisch. (Sebastian Fasthuber)

Die gesamte Rezension und mehr über das Buch unter faltershop.at

Sie sind Teil einer Bürgerinitiative und wollen uns erzählen, für welches Anliegen Sie kämpfen? Antworten Sie auf dieses Mail und wir schicken Ihnen einen Fragebogen zu.

Radeln in Döbling 

© Radeln in Döbling

Unser Anliegen in einem Satz

Als parteiunabhängige Bürgerinitiative setzt sich Radeln in Döbling dafür ein, allen Menschen im Bezirk sicheres Radfahren im Alltag, zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen zu ermöglichen. Die Initiative möchte dabei ein verständnisvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden fördern.

Wo wir sind

In Wien-Döbling

Wieviele wir sind

Das Kernteam besteht aus 30 Personen 

Seit wann es uns gibt

Seit 2013

Was wir erreicht haben

  • Einbahnöffnungen für Radfahrende: Kreindlgasse, Pyrkergasse und einige andere kurze Stücke

  • Radroute Peter-Jordan Straße

  • Aufmerksamkeit für die Anliegen von Radfahrenden im Bezirk

  • Durch Kampagnen im Internet konnten wir erreichen, dass die Bezirksvertretung am 1. 2. 2018 einen Beschluss „zur Umgestaltung der Krottenbachstrasse für ein sicheres Vorankommen aller Verkehrsteilnehmer” fasste. Die Umsetzung ließ allerdings auf sich warten und führte 2020/21 zu einer Medienkampagne gegen den Radweg seitens des Bezirksvorstehers (ÖVP), und seit neuestem auch gegen uns persönlich. Die Bezirksvertretung (Mehrheit aus SPÖ, Grünen und Neos) stimmte hingegen im Dezember 2020 für den Radweg.

    Anmerkung: Im März hatte die ÖVP-Bezirksvorstehung umliegende Haushalte aufgefordert, ihre Meinung zum Radweg kundzutun. Dem Schreiben war ein Hinweis vorangestellt, dass durch den Radweg 200 Parkplätze in der Krottenbachstraße wegfallen würden (die betreffende Machbarkeitsstudie ist nicht öffentlich und wurde auch nach FALTER.morgen-Anfrage nicht übermittelt). 72 Prozent stimmten gegen den Radweg

  • Aktuell ist der erste Abschnitt des Radwegs Krottenbachstraße zwischen Cottagegasse und Friedlgasse in Planung

Woran wir bislang gescheitert sind

  • An ÖVP-Bezirksvorsteher Daniel Resch

  • Der Radweg Krottenbachstraße ist immer noch umstritten. Auch auf allen anderen Hauptradrouten im Bezirk fehlen sichere Radwege

  • Döbling ist Schlusslicht von ganz Wien in Bezug auf geöffnete Einbahnen und gebaute Radwegkilometer

Wie Sie uns erreichen können

Michaela Ortis: 0664 485 8521

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