Die Ratten kommen: Hat Wien ein Nager-Problem? - FALTER.morgen #419

Versendet am 28.09.2022

In Wien häufen sich die Rattensichtungen – erlebt die Stadt eine Nager-Plage? >> Das Naturhistorische Museum gibt Māori-Gebeine, die vor 130 Jahren von einem Österreicher gestohlen wurden, endlich an Neuseeland zurück >> Sneak preview: Die Trailer der Jubiläums-Viennale exklusiv im FALTER.morgen

Wetterkritik: Nach drei Regentagen wird man genügsam. 18 Grad und immerhin ein paar Stunden Sonne - nur am Abend soll es regnen. Klingt doch gut?


Guten Morgen!

Es gibt schlechte und schlechtere Orte, wo man ihnen begegnen kann: Ich rede von Ratten in freier Wildbahn. Auf offener Straße ist es noch leichter, ihnen aus dem Weg zu gehen. Im eigenen Stiegenhaus wird das schon schwieriger. Sicher, die Tiere sind klug und sozial. Aber besonders appetitanregend ist die Begegnung mit ihnen nie. Man braucht nur an die zahlreichen Krankheitserreger denken, die sich in Ratten einnisten.

Die zahlenmäßig häufigste Säugetierart der Welt fühlt sich auch in Wien pudelwohl. Müll und Kanalisation machen es ihr leicht. An Orten wie dem Keplerplatz oder der Czerningasse sprechen Anwohner sogar schon von einer regelrechten Rattenplage. 

Ob das stimmt, wie gefährlich das sein kann und wer uns vor den Tieren beschützt, erzähle ich Ihnen gleich.

Außerdem: Gestern hat das Naturhistorische Museum Wien menschliche Überreste von Angehörigen der indigenen Māori an Neuseeland zurückgegeben. Wie diese überhaupt in Wien gelandet sind, erzählt Ihnen Soraya Pechtl. Und Michael Omasta gibt es heute im Doppelpack: Er weiß wie immer, welche Filme Sie nicht verpassen sollen – und kann Ihnen zusätzlich einen ersten Blick auf die Festivaltrailer der 60. Viennale bieten.

Einen schönen Tag wünscht Ihnen

Simon Steiner


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„Wir erleben einen langsamen, stetigen Anstieg

Die Augenzeugen mehren sich: Auf Wiens Straßen veranstalten Ratten Festessen. Erleben wir eine Rattenplage?

Ein muffiges Kellergewölbe in der Innenstadt: Der Lichtkegel von Matthias Singers Taschenlampe gleitet über uralte Wände und stochert zwischen Holzfässern aus vergangenen Jahrhunderten herum. Das, was er sucht, findet der Kammerjäger zwar nicht – Schleifspuren an den Wänden und Tierkot nämlich. Letztere würde man auch sehr, sehr schnell riechen. Nein, hier scheint alles in Ordnung zu sein.

Nur die zerknüllten Bierdosen auf dem Boden, vermutlich Überbleibsel einer Baustelle, bereiten Singer Sorgen. „Wo die sind, können bald auch Ratten sein”, sagt er mit Detektivblick, als er seinen Kontrollgang protokolliert.

Und Ratten werden in Wien dieser Tage vermehrt gesichtet. An öffentlichen Orten wie dem Schwedenplatz huschen sie nächtens zwischen den Passanten herum, in Gastrozonen wie dem Bermudadreieck sind sie auf Nahrungssuche, selbst am Gürtel tauchen sie zwischen den Autos auf.

Muss Wien eine Rattenplage befürchten?

„Ratten sind wahnsinnig klug und vorsichtig”, sagt Epidemiologin Amélie Desvars-Larrive © APA/DPA-ZENTRALBILD/ARNO BURGI

„Das kann je nach Standort durchaus sein”, sagt Peter Fiedler, Berufszweigvorsitzender der Wiener Schädlingsbekämpfer in der Wirtschaftskammer (WKO): „Wir erleben seit 2004 einen langsamen, stetigen Anstieg der Rattenpopulation.” 

Einige Millionen Ratten sollen in Wien leben, die Schätzungen gehen weit auseinander. Die Magistratsabteilungen für Gesundheit, Straßenverwaltung und Stadtparks bekommen nur vereinzelt Sichtungen gemeldet.

Dass die Nager in der Stadt nun besonders sichtbar sind, liege unter anderem an Großbaustellen wie der U2/U5-Erweiterung, so Fiedler. Einerseits wühlen Baumaschinen den Untergrund auf und vertreiben die Ratten aus ihrem angestammten Habitat. Andererseits bietet ihnen den Müll, der sich um die Baugruben ansammelt, eine neue Lebensgrundlage. 

„Obwohl die Ratte weltweit die verbreitetste Säugetierart ist, wissen wir über sie und ihren städtischen Lebensraum erstaunlich wenig. Klar ist, dass Ratten wahnsinnig klug und vorsichtig sind”, sagt Amélie Desvars-Larrive. Die Epidemiologin forscht an der Veterinärmedizinischen Universität Wien und am Complexity Science Hub Vienna zu tierischen Infektionskrankheiten und deren Gefahren für die öffentliche Gesundheit. 

Besonders für vulnerable Gruppen wie Obdachlose kann der Kontakt mit Ratten schnell problematisch werden. Denn die kleinen Nager tragen und übertragen zahlreiche Krankheitserreger und multiresistenter Keime. „75 Prozent der in Menschen aufkommenden Krankheitserreger sind tierischen Ursprungs ”, sagt Desvars-Larrive. Sie plädiert deshalb für eine Gesundheitspolitik, die solche Zusammenhänge berücksichtigt.

Vorerst sollen uns die Kammerjäger das Schlimmste vom Leib halten. Der Eigentümer des eingangs erwähnten Altbaus in der Innenstadt lässt das Unternehmen ASSA alle zwei Monate in sein Haus kommen.

Wer sich unter einem Kammerjäger-Einsatz nun waghalsiges Hantieren mit tödlichem Gift vorstellt, dürfte enttäuscht sein. Im günstigsten Fall können Matthias Singer und seine Kolleginnen präventiv statt reaktiv arbeiten. Schädlingsbekämpfungsmittel bringen sie anders als früher erst bei konkreten Anzeichen von Befall aus.

Bei der Wahl des Gifts müssen die Fänger den Ratten einen Schritt voraus sein. Denn wenn die Tiere mitbekommen, dass ein Artgenosse an einem Köder stirbt, stellen sie sofort einen Zusammenhang mit der Falle her und beißen selbst nicht mehr an. Deshalb setzen die Kammerjäger Blutverdünner ein, die erst nach einiger Zeit zum Tod durch innere Blutungen führen.

Dass die Rattenpopulation zurückgeht, nur weil die derzeitigen Großbaustellen abgeschlossen sind, glaubt Fiedler nicht: „Die Arbeit wird uns deswegen nicht ausgehen.”

Trotzdem legt er auf eines Wert: Im Vergleich zu berüchtigten Rattenmetropolen wie New York ist das Wien unter unseren Füßen noch unbedenklich. Im hiesigen Altbaukeller macht findet man eher Relikte aus längst vergangenen Zeiten als Rattenkot. Gegen böse Überraschungen sollte man alte Bierdosen halt gleich entsorgen.

NEOS - wir machen’s g’scheit!

Regieren heißt für uns NEOS, Verantwortung zu übernehmen. Klare Ziele, fundierte Lösungen und der Mut zu Veränderungen sind notwendig, um Wien voranzubringen. Im Mittelpunkt steht für uns dabei die Bildung unserer Kinder. Wir wollen, dass alle Kinder in Wien die gleichen Chancen bekommen - unabhängig vom Bildungshintergrund der Eltern.

Soraya Pechtl

Rückgaberecht

Vor 130 Jahren betätigte sich ein österreichischer Forscher als Grabräuber in Neuseeland. Jetzt werden die Māori-Gebeine, die er damals gestohlen hat, endlich zurückgegeben.

Fast andächtig still ist es kurz vor Beginn der Zeremonie in der Eingangshalle des Naturhistorischen Museums (NHM). Dann hört man das leise Klacken herannahender Schritte. Das Publikum starrt auf die Treppenaufgänge in der Saalmitte. Dann: Gesang. Parone Gloyne, Kulturexperte der indigenen Māori, schreitet gemeinsam mit einer Delegation aus Neuseeland und der Kuratorin des Naturhistorischen Museums, die Treppen herab. Alle schwarz gekleidet, manche mit Tränen in den Augen. 

Was wirkte wie eine Trauerfeier, ist der Beginn einer Repatriierungszeremonie. Das NHM hat gestern menschliche Überreste von Angehörigen der Māori und Moriori an das Te Papa Nationalmuseum in Wellington, Neuseeland, zurückgegeben – als Akt der Wiedergutmachung. 

Repatriierungszeremonie mit heilige Riten und eindrucksvollem Gesang © Naturhistorisches Museum Wien/APA-Fotoservice/F.-Roßboth

Denn den Großteil der Überreste dürfte der Österreicher Andreas Reischek im 19. Jahrhundert unrechtmäßig aus Grabstätten entwendet haben. Zu diesem Schluss ist ein Forscherteam der anthropologischen Abteilung des NHM und des Te Papa Museums nach Auswertung tausender Tagebuchseiten und der Analyse der Gebeine gekommen.

Reischek, in Linz geboren, war autodidaktischer Präparator, Botaniker und Zoologe. Von 1877 bis 1889 reiste er für einen mehrjährigen Forschungsaufenthalt nach Neuseeland. Dort pflückte er nicht nur Pflanzen und jagte Tiere, um sie zu kategorisieren – er durchwühlte auch Grabstätten, wie einer seiner zahlreichen Tagebucheinträge belegt: „Māori Schädels gesammelt aus Höhlen, Felsspalten, hohlen Bäumen, Kampfplätzen und Küchenmiddens. Es ist eine der schwierigsten Aufgaben, da alle diese Plätze Tapu, heilig, sind und sie Niemand betreten darf, [?] ohne von den Eingeborenen bemerkt zu werden”.

Reischek sei sich des Unrechts voll bewusst gewesen, sagt Sabine Eggers, Anthropologin am NHM. 

453 ethnografische und 3000 ornithologische Objekte soll der Tierpräparator anschließend nach Europa gebracht haben, wo viele davon in Museen zur Schau gestellt oder gehandelt wurden. Die Überreste von 64 Menschen (hauptsächlich Schädel und Schädeldecken) landeten schließlich im NHM Wien. Bis sie gestern zurückgegeben wurden.

Nach der Zeremonie unterzeichneten NHM-Direktorin Katrin Vohland und die Vertreter der neuseeländischen Delegation das Rückgabeübereinkommen und übergaben feierlich die in Kisten verpackten Gebeine.

„Es war eine sehr emotionale Reise bis hierhin. Die Verbrechen der Vergangenheit wurden anerkannt. Das war ein erster Schritt in Richtung Versöhnung und Heilung”, sagte Parone Gloyne. Auch Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) bezeichnete die Repatriierung als „wichtigen Schritt für die Anerkennung geschehenen Unrechts, welches durch umsichtige Provenienzrecherchen belegt werden konnte“.  

Und die Tränen, die die neuseeländische Delegetation in den Augen hatte? Es waren Tränen der Freude.

Was ist ein Wiener Würfel?

1. Ein Pflasterstein

2. Eine Süßspeise

3. Ein Kinderspielzeug

Auflösung von gestern: Das Schokoladenhaus in der Wattmanngasse 29 in Hietzing hat eine Fassade aus braunem Majolikafries, die aussieht wie aus Schokolade gemacht (es war keine Schokoladenfabrik und auch nicht der Drehort für den Film „Die Schokoladen-Schnüffler").

Michael Omasta

Exklusiv: Die Trailer der Jubiläums-Viennale

Eine Vorschau auf die 60. Ausgabe des Wiener Filmfestivals

Morgen in drei Wochen eröffnet die 60. Ausgabe der Viennale. Für sein Jubiläum hat sich Wiens internationales Filmfestival ein paar Extras ausgedacht. Das erste ist naturgemäß seine Visitenkarte, der Festivaltrailer – deren es heuer nicht nur einen gibt, sondern gleich sechs, sozusagen einen für jedes Jahrzehnt. Die ersten drei werden heute veröffentlicht. Gestaltet wurden sie von Nina Menkes, Hamaguchi Ryûsuke und Narcisa Hirsch, der FALTER.morgen stellt sie schon jetzt exklusiv vor. 

Die drei Filmschaffenden repräsentieren unterschiedliche Positionen des Gegenwartskinos, sagt Viennale-Direktorin Eva Sangiorgi: „Ihre kurzen Filme zeigen verschiedene Ansätze und Sensibilitäten und sprechen doch alle über das Kino, seine Geschichte und die Welt um uns herum.“

Eva Sangiorgi leitet seit 2018 die Viennale © APA/TOBIAS STEINMAURER

Narcisa Hirsch, eine gebürtige Berlinerin, die nach Flucht und Vertreibung durch die Nazis zur führenden Persönlichkeit des argentinischen Avantgardekinos der 1960er- und 1970er-Jahre wurde, nennt ihren Film „Songs from Naples“. Es ist ein Stück gefundenes Material aus der Found-Footage-Sammlung der Filmemacherin: Man sieht den geschminkten Mund einer Frau, die mit Gusto ein kleckerndes Etwas verspeist; unterlegt ist die kannibalistisch anmutende Szene mit einem neapolitianischen Liebeslied (Trailer hier).

Die amerikanische Künstlerin Nina Menkes zählt mit ihren Filmen, die zwischen Erzähl- und Experimentalkino changieren, bereits zu den Stammgästen der Viennale. „The Lioness“, ihr Beitrag zur aktuellen Festivalausgabe, besteht aus Aufnahmen, die sie 2001 als Rucksacktouristin während einer Indien-Reise gedreht hat: Bilder in bestechendem Schwarz-Weiß – von spielenden Kindern, vom berühmten Affenpalast in Jaipur und vom mittlerweile geschlossenen Bombay Circus (Trailer hier). 

Der japanische Regisseur Hamaguchi Ryûsuke, der zuletzt mit „Drive My Car“ so ziemlich alle Preise (vom Oscar bis zum Film des Jahres des Kritikerverbandes Fipresci) abgeräumt hat, erweist sich mit seinem Trailer als ein Meister des poetischen Minimalismus. „Walden“ besteht aus einer einzigen Einstellung – der eines Sees, dessen stille Oberfläche von auf ihr wasserlandenden Insekten in leises Zittern versetzt wird. Auf der Tonebene mischt sich ein Filmzitat zwischen die Geräusche der unberührten Natur, das seinerseits wieder ein Zitat ist: „Die Masse der Menschen führt ein Leben in stiller Verzweiflung“, spricht Hollywoodstar Jane Wyman im Melodram „All That Heaven Allows“ (1955) ein paar Zeilen aus Thoreaus „Walden“, einem Plädoyer für ein Leben im Einklang mit der Natur (Trailer hier). 

Die Viennale findet von 20.10. bis 1.11. im Gartenbaukino, der Urania, dem Stadtkino im Künstlerhaus, Metro Kinokulturhaus und Österreichischem Filmmuseum statt.

Barbara Fuchs

Pop

Man kann eine Platte auch mit einer Entschuldigung beginnen. „Und es tut mir leid. Es tut mir leid, dass du wegen mir geweint hast“, singt Ari Oehl zum Auftakt von „Keine Blumen“, dem zweiten Album von Oehl. Die Songs verarbeiten Todesfälle, Krankheiten und Abschiede, wollen aber nicht runterziehen, sondern Trost spenden. Ursprünglich war Oehl ein Duo, bestehend aus Ari und dem isländischen Musiker Hjörtur Hjörleifsson. In den Lockdowns ließ sich der gemeinsame Kreativprozess kaum in gewohnter Manier beibehalten, die Freundschaft ist aber geblieben. Gut möglich also, dass Hjörleifsson beim Konzert heute mit von der Partie ist. (Sebastian Fasthuber)

WUK, 20.00

Andrea Grill: Sam und die Evolution

Der 13-jährige Ich-Erzähler Samuel ist der Sohn einer Professorin für Evolutionsbiologie. Auf einer Wanderung verirrt er sich auf den falschen Berggipfel und findet dort einen Käfer. Was andere Mütter grausen oder kalt lassen würde, versetzt Sams Mutter in Entzücken, denn Sam hat eine neue Käferart entdeckt, für die er sogar selbst einen Namen wählen darf. Sam hat Lunte gerochen. Er beginnt, heimlich in der Bibliothek seine Mutter zu stöbern, die für ihn ab sofort nicht mehr bloß seine Mama ist, sondern eine Frau mit einem Beruf, für den sie leidenschaftlich brennt. Deswegen nennt Sam sie von nun an bei ihrem Vornamen, Fritza. Diese Fritza macht sogar krumme Sachen und nimmt Sam mitten im Schuljahr zu einer Konferenz nach Schweden mit. Im Flugzeug holt er sich eine Infektion - und hat infolgedessen noch mehr Zeit, sich mit seinem neuen Hobby zu befassen. (Kirstin Breitenfellner)

Die gesamte Rezension und mehr über das Buch unter faltershop.at

Michael Omasta

Mittagsstunde

© Verleih

Ingwer Feddersen, 47, Dozent an der Uni Kiel, kehrt heim nach Brinkebüll in der nordfriesischen Einschicht. Seine alten Leute kommen allein nicht mehr zurecht: „Mutter" Ella ist dement, „Vater" Sönke ein mürrischer Sturkopf; ihr Gasthof hat längst geschlossen, nur zur Gnadenhochzeit soll wieder ein rauschendes Fest gefeiert werden. Quasi im Querfeldein, behände zwischen 2012 (der Gegenwart), 1976 (Ingwers Kindheit) und 1965 (seinem Geburtsjahr) hin und her springend, rollt der Film die Geschichte der Feddersens mitsamt all den Geheimnisse und Lügen der Familie auf. Dörte Hansens gleichnamigem Roman, der als Vorlage dient, wird er trotz großen Detailreichtums und des stark aufspielenden Charly Hübner nicht wirklich gerecht. (Michael Omasta)

Regie: Lars Jessen, D 2022


Für die vielen - Die Arbeiterkammer Wien

Porträt der Arbeiterkammer, einer einzigartigen Institution, die seit 100 Jahren als Anlaufstelle für die vielen Menschen in Österreich dient, die um ihre Rechte kämpfen. „Eine Institution für viele, eine Dokumentation für alle" (S.Z.).

Regie: Constantin Wulff, Ö 2022


Peter von Kant

Peter von Kant (Denis Ménochet), ehemals ein großer Regisseur, wankt liebend und leidend, schreiend und saufend durch sein Kölner Atelier. Durch Sidonie (Isabelle Adjani), die viele Jahre seine Muse war, lernt Peter den jungen, schönen Amir kennen und verliebt sich auf der Stelle in den Schauspieler. Erneut huldigt Francois Ozon seinem Idol, dem deutschen Filmemacher Rainer Werner Fassbinder, der 1972 mit „Die bitteren Tränen der Petra von Kant" eines seiner überragenden Werke schuf.

Regie: Francois Ozon, F 2022


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