Geschäftsbedingungen für Printanzeigen

Geschäftsbedingungen für Printanzeigen
der Falter Verlagsgesellschaft m.b.H., der Falter Zeitschriften Gesellschaft m.b.H. und der The Vienna Review Publishing GmbH.

1. Anzeigen- oder Beilagenaufträge werden für den Verlag durch schriftliche Bestätigung an den Auftraggeber rechtsverbindlich. Der Verlag behält sich vor‚ Anzeigenaufträge – Einzelabrufe – und Beilagenaufträge wegen des Inhalts‚ der Herkunft oder der technischen Form nach einheitlichen Grundsätzen des Verlages abzulehnen. Beilagenaufträge sind für den Verlag erst nach Vorlage eines Musters der Beilage und deren Billigung bindend. Beilagen‚ die durch Format oder Aufmachung beim Leser den Eindruck eines Bestandteiles der Zeitung erwecken oder Fremdanzeigen enthalten‚ werden nicht angenommen. Die Ablehnung eines Auftrages wird dem Auftraggeber unverzüglich mitgeteilt.

2. Die in der Anzeigenpreisliste bezeichneten Nachlässe werden nur für die innerhalb eines Jahres in einer Druckschrift erscheinenden Anzeigen eines Werbungstreibenden gewährt. Die Frist beginnt mit dem Erscheinen der ersten Auflage. Bei unregelmäßig erscheinenden Anzeigen‚ deren Erscheinungstermine bei Vertragsabschluss nicht feststehen‚ wird der Nachlass erst im Nachhinein gewährt. Der Werbungstreibende hat nur dann Anspruch auf einen Nachlass‚ wenn er von vornherein einen Auftrag abgeschlossen hat‚ der zu einem Nachlass berechtigt.

3. Platzierungsvereinbarungen können nur für die jeweils nächste Nummer getroffen werden und sind nur dann verbindlich‚ wenn hierfür der im Anzeigentarif vorgesehene und in der Bestätigung ausdrücklich angegebene Platzierungszuschlag anerkannt wird. Der Ausschluss von Mitbewerbern kann nicht vereinbart werden.

4. Der Verleger gewährleistet bei geeigneten Druckunterlagen die drucktechnisch einwandfreie Wiedergabe der Anzeige. Eventuelle Tonabweichungen bei Farbanzeigen liegen in den Besonderheiten des Druckverfahrens begründet und können zu keinen Ersatzansprüchen führen. Der Auftraggeber hat bei ganz oder teilweise unleserlichem‚ unrichtigem oder unvollständigem Abdruck der Anzeige Anspruch auf Zahlungsminderung oder eine Ersatzanzeige‚ aber nur in dem Ausmaß‚ in dem der Zweck der Anzeige beeinträchtigt wurde. Weitergehende Haftungen‚ welcher Art auch immer‚ insbesondere für den Fall des Nichterscheinens des Inserates‚ für den Verlag sind ausgeschlossen. In Zweifelsfällen unterwirft sich der Verlag den Empfehlungen des Gutachterausschusses für Druckreklamationen. Reklamationen müssen innerhalb von zwei Wochen nach Erscheinen geltend gemacht werden. Bei fernmündlich aufgegebenen Anzeigen bzw. bei fernmündlich veranlassten Änderungen und Abbestellungen übernimmt der Verlag keine Haftung. Die Pflicht zur Aufbewahrung von Druckunterlagen endet 3 Monate nach Erscheinen des Inserates. Nicht zurückgeforderte Druckunterlagen werden nach dieser Frist vernichtet.

5. Anzeigentexte und Grafiken sind spätestens zum angegebenen Anzeigenschluss zur Verfügung zu stellen. Der Verlag nimmt keine inhaltliche und urheberrechtliche Prüfung des ihm übermittelten Text- und Bildmaterials vor. Der Auftraggeber erklärt‚ nicht in die Urheberrechte anderer Personen einzugreifen, und verpflichtet sich ausdrücklich‚ den Verlag für alle ihm dadurch entstehenden Nachteile und Kosten schad- und klaglos zu halten.

Darüber hinaus erklärt der Auftraggeber dem Verlag die Kosten und allfällige Strafen in einem gerichtlichen Entgegnungsverfahren zu ersetzen und allfällige Entgegnungen nach dem aktuellen Anzeigentarif zu bezahlen. Der Auftraggeber ist weiters verpflichtet, den Verlag auch hinsichtlich aller sonstigen, insbesondere wettbewerbsrechtlichen Schritte, die den Verlag aufgrund der Einschaltung treffen könnten, schad- und klaglos zu halten.

6. Textanzeigen und solche‚ die aufgrund ihrer Gestaltung nicht sofort als Anzeige erkennbar sind‚ werden als Werbung kenntlich gemacht. Der Verlag ist ermächtigt‚ insoweit es nicht einem ausdrücklichen Auftrag zuwiderläuft‚ drucktechnisch notwendige oder vorteilhafte Änderungen an Inhalt und Aufmachung des Inserates vorzunehmen. Anzeigen‚ die aufgrund von Layout-‚ Text- und/oder Satzvorschriften des Auftraggebers die vereinbarte Größe überschreiten‚ werden nach ihrer tatsächlichen Größe in Rechnung gestellt‚ sofern eine Rücksprache mit dem Auftraggeber aus Gründen‚ die außerhalb der Einwirkungsmöglichkeiten des Verlages liegen‚ nicht zustande kommt. Probeabzüge eines Inserates werden nur auf ausdrücklichen Wunsch und nur dann geliefert‚ wenn die zu ihrer Herstellung nötigen Unterlagen bis spätestens 3 Wochen (bei Farbanzeigen: 4 Wochen) vor Anzeigenschluss dem Verlag zur Verfügung stehen. Sie werden zum Selbstkostenpreis in Rechnung gestellt. Bei nicht fristgerechter Rücksendung gilt die Genehmigung zum Druck als erteilt.

7. Stornierung von Anzeigen und laufenden Aufträgen ist bis eine Woche vor dem jeweiligen Anzeigenschluss in schriftlicher Form möglich (Einschreiben). Danach wird eine Stornogebühr in Höhe von 15 % des Auftragsvolumens‚ bei Stornierung nach dem Anzeigenschlusstermin bzw. nicht rechtzeitigem Einlangen von Druckunterlagen der volle Preis für die vereinbarte Anzeige berechnet. Bei Stornierungen von rabattierten Aufträgen wird die Differenz zum Listenpreis aufgerechnet.

8. Die Rechnung ist innerhalb von 30 Tagen nach Erscheinen zu bezahlen. Der Verlag ist berechtigt‚ auch während der Laufzeit eines Anzeigenabschlusses das Erscheinen weiterer Anzeigen von der Vorauszahlung des Betrages oder vom Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen.

9. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden Verzugszinsen in Höhe von 12 % p.a. sowie die Einziehungskosten berechnet. Sämtliche tatsächlich angelaufenen Mahn- und Inkassospesen sind bis zu einem Betrag von € 1.100,– zu ersetzen.

10. Bei Änderung der Anzeigenpreise treten die neuen Bedingungen auch bei laufenden Aufträgen sofort in Kraft.

11. Der Inserent erhält nach Erscheinen der Anzeige kostenlos ein Belegexemplar. Ausgenommen davon sind die Auftraggeber von Wortanzeigen.

12. Erfüllungsort ist Wien. Als ausschließlicher Gerichtsstand wird das Bezirksgericht für Handelssachen Wien bzw. bei Wertzuständigkeit das Handelsgericht Wien vereinbart.

Alle Zahlen, Daten, Fakten vorbehaltlich Druckfehler.


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