Türkischer Engel

Musiklokale: Das traditionsreiche Musikbeisl Roter Engel im Bermudadreieck, kurzzeitig der Neue Engel, soll wieder ganz das alte werden.

Wolfgang Paterno
Stadtleben, FALTER 21/99 vom 26.05.1999

Noch hat die Kellnerin Zeit, die Preisliste halblaut zu memorieren: "21, kleiner Brauner; 26, Eistee; großer Brauner, 42." Noch keine Gäste im Lokal, auch niemand, der zur Mittagszeit Gusto auf türkisches Essen hätte. So bleiben die roten Sessel und Tische vor dem Lokal unbenützt, obwohl die rote Farbe im sonst eher mausgrauen Bermudadreieck Signalwirkung hat. Will sagen: Der Rote Engel, der kurzzeitig der Neue Engel war, ist nun wieder der Rote Engel.

Ali Kaharasan, der neue Besitzer, kann seinen Gästen nun nacheinander einiges bieten: zuerst das türkische Speiselokal Lale, am Rabensteig, dazwischen das Beisl Excess (mit Katakomben) und seit dem 1. April den Roten Engel. Kaharasan bleibt, mit dem Gebaren des tüchtigen Geschäftsmanns, im Hintergrund. Neuer Geschäftsführer ist der Wiener Karl Böshönig. Und dessen Lieblingsfarbe ist Rot. "Der neue Rote Engel soll der alte bleiben", so Böshönig. Das Lokal, für ihn ein "geschützter Raum", wird nicht verändert, von Sonntag bis

ANZEIGE
  486 Wörter       2 Minuten

Sie haben bereits ein FALTER-Abo?


Sie nutzen bereits unsere FALTER-App?
Klicken Sie hier, um diesen Artikel in der App zu öffnen.

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Jetzt abonnieren und sofort weiterlesen!

Print + Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • Wöchentliche Print-Ausgabe im Postfach
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren

1 Monat Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
Jetzt abonnieren

Digital

  • FALTER sofort online lesen
  • FALTER als E-Paper
  • FALTER-App für iOS/Android
  • Rabatt für Studierende
Jetzt abonnieren
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Stadtleben-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

12 Wochen FALTER um 2,17 € pro Ausgabe
Kritischer und unabhängiger Journalismus kostet Geld. Unterstützen Sie uns mit einem Abonnement!