Italodiscospacehousetechno

Musik Rastlos reisender DJ, eklektischer Produzent und Labelchef mit pädagogischem Anspruch: Helmut Geier alias DJ Hell kommt ins Flex.


Sebastian Fasthuber

Kultur, FALTER 42/99 vom 20.10.1999

Der Terminus Unvereinbarkeit scheint für diesen Mann nicht zu existieren. Wenn doch, hat Helmut Geier alias DJ Hell zumindest keine Probleme, musikalisch Widersprüchliches für seine vielfältigen Arbeiten produktiv zu machen. In einem kleinen niederbayrischen Ort aufgewachsen, hat der 37-Jährige seit zwei Dekaden in München seine Basis, von der aus er für seine DJ-Auftritte rund um den Globus reist. Hell ist Connaisseur, verfügt über ein enormes Wissen um Dance- und Popmusik und verliert trotzdem nicht sein Gesicht, wenn er auf Großveranstaltungen wie der "Mayday" für 17-jährige Raver auflegt.

Dort, in der Dortmunder Westfalenhalle, spielte er heuer am Ende seines Sets Cerrones "Supernature", einen so gar nicht zum Ort des Geschehens passen wollenden, italienischen Discohit aus den Siebzigern - der bei den jungen Tänzern selbstredend trotzdem gut ankam. Hell über seine Absichten jenseits des Vermittelns von Party-stimmung: "Wenn im Club nur einer dabei ist, der inspiriert wird

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