Für das Buberl im Mann

Film. Nicolas Cage muss Autos zu Schrott fahren, und Angelina Jolie hat in "Nur noch 60 Sekunden" unverdientes Glück.


Michael Omasta

Kultur, FALTER 33/00 vom 16.08.2000

Ein Film über Autos und wie man sie klaut. Aus familiären Gründen hat sich Randall Raines, der König der Autodiebe, vor Jahren aus dem Geschäft zurückgezogen: Er wollte kein Vorbild abgeben für seinen kleinen Bruder, aber Kip ist dennoch in seine Fußstapfen getreten. Den letzten Auftrag hat er verhaut, jetzt sitzt er in der Klemme. Sein Boss, ein durchgeknallter Gangster namens Calitri, droht ihn umzubringen, sollte er die 50 bestellten Luxuskarossen nicht rechtzeitig, also innert drei Tagen, liefern: und das kann, wie zumindest in Long Beach jedes Kind weiß, nur einer.

Damit ist eigentlich alles gesagt. Wie die meisten Filme von Jerry Bruckheimer, der für seine Verdienste um die amerikanische Kinowirtschaft schon mehrfach zum Produzenten des Jahres gewählt wurde, erschöpft sich auch "Gone in 60 Seconds" in seiner Prämisse - einer möglichst unmöglichen natürlich. Den Rest des jeweiligen Films - ob er nun "Flashdance" (1983), "Top Gun" (1986), "Days of Thunder" (1990), "The

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