Ins Schwarze

Zeitschrift. Soeben erschien ein neues Filmmagazin auf dem Markt. "Ray" löst letzte Rätsel und ist erstaunlich professionell.


Michael Omasta

Medien, FALTER 14/01 vom 04.04.2001

Ray heißen im Film meist die ganz coolen Burschen. Und coole Burschen und Mädel braucht es auch, um in Österreich ein (neues) Filmmagazin herauszubringen. Konzipiert nach dem Vorbild einschlägiger Zeitschriften aus dem angloamerikanischen Sprachraum, versucht Ray, populär, aber nicht blöd zu sein. Keine leichte Übung, zumal der Markt hierzulande von einer Gratispostille okkupiert wird.

Nicht kleckern, lautet die einzig mögliche Devise, sondern klotzen. "Unser Zielpublikum", sagt Andreas Ungerböck, Chefredakteur von Ray im Gespräch mit dem Falter, "sind vor allem Leute, die vielleicht nicht immer Zeit haben, um ins Kino zu gehen, aber immer auf dem Laufenden sein wollen." Geplant sind elf Ausgaben pro Jahr, die Startauflage zählt 60.000 Stück; der Umfang soll jeweils 100 Seiten betragen.

Das erste Heft ist seit voriger Woche am Kiosk, in vielen heimischen Kinos erhältlich und präsentiert sich als geglückte Mischung aus Kritik, Service, Kolumnen und Fandom. Auf dem Cover prangt

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