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Stadtleben, FALTER 44/01 vom 31.10.2001

Die Wiedereröffnung alter Beisln, Gasthäuser und Weinhallen war in den letzten Jahren durchaus keine Seltenheit. Und oft verbanden sich in diesen Fällen die einzigartige Atmosphäre alter Speise- und Gasthäuser mit modernem Design und witziger Küche. Dass das in den nächsten Jahren weitergeht, ist anzunehmen.

Schöne Perle, 2., Leopoldg./Ecke Große Pfarrg. , Tel. 0664/243 35 93, tägl. 11-2 Uhr.

Paradebeispiel der Kombination von alter Architektur, neuem Design, typischer Atmosphäre und Beislessen. Die Achse Perle-Bayou/Contor-Expedit könnte noch ein paar Perlen vertragen.

Immervoll, 1., Weihburgg. 17, Tel. 513 52 88, tägl. 11-24 Uhr.

Auch super gelungen: Hermann Czech machte aus der Weinstube Otto Obenaus ein Schatzkästlein von Neo-Beisl. Das Essen ist bodenständig und lustig, das Publikum hauptsächlich Letzteres.

Zum Schilling, 7., Burgg. 103, Tel. 524 17 75, tägl. 11-1 Uhr.

War früher das "Pontoni". Mustergültig renoviertes Weinhaus, sagenhaft schöne Schank, Nitsch-Bilder, gnadenlos guter Schweinebraten. Leider gingen hier ein paar Sachen ziemlich schief, nach der Neuübernahme hats nicht mehr ganz die Aura, ist aber immer noch sehr okay.

Steman, 6., Otto-Bauer-G. 7, Tel. 597 85 09, Mo-Fr 11-24 Uhr.

Von zwei Jung-Gastronomen subtil und sanft renoviert, gekocht wird äußerst bodenständig und urig-beiselig.

Horvath, 5., Hamburger Str. 2, Tel. 585 73 00, Di-Fr 11-15, 18-24, Sa 11-24, So 11-23 Uhr.

Auch nicht so schlecht, was aus dem alten Brauneis am Flohmarkt wurde: neue Farbe, neue Küche, bisschen Kunst, neue Lampen. Ergibt in Summe ein zwar etwas cleanes Flair, aber super Essen.

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