Medienwüstensöhne


ARMIN THURNHER

Vorwort, FALTER 07/02 vom 13.02.2002

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT. Über abgesagte Medienfusionen und angesagte Medienenqueten als Quellen geselligen Frohsinns.

Die Halbwertszeit von News-"Editorials" verhält sich umgekehrt proportional zu deren Brisanz. Was am zehnten Jänner mit Gorillaton auftrumpfte, klingt Wochen später eher kläglich. "Vor einem Jahr inszenierte die News-Konkurrenz von Standard bis Falter viel Aufregung um die Fusion von News- und profil-Gruppe", hieß es damals. Dabei funktioniere alles prima, laufe sozusagen wie ein "irrsinnig perfekt funktionierender Hasenstall", wie Wolfgang Fellner das früher auszudrücken pflegte, als er erst Tycoon-Anwärter war. Aber es läuft nicht nur rund, nein! "Auch die internationale Medienentwicklung gibt der News/profil-Zusammenarbeit Recht: "Gerade hat in der Schweiz die größte Magazingruppe (Ringier) mit der zweitgrößten (Jean Frey) fusioniert. Der hierzulande von Standard und Falter verzapfte Unsinn, dass eine Magazinfusion wie jene von News und profil in anderen

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