WIENZEUG

Politik, FALTER 36/02 vom 04.09.2002

FPÖ und "Negerhand" Der Rauschgifthandel, so versichert uns der Mann, "ist in Österreich fest in Negerhand". Wer auf der Mariahilfer Straße zu tun habe, komme "nicht an den Schwarzafrikanern vorbei, die in diesem Bereich herumlungern". Wien gleiche schon dem Züricher Plattspitz: "Völlig öffentlich" würden "ununterbrochen strafbare Handlungen begangen". Und wenn dann ein paar "Neger" verhaftet würden, sei das "Ergebnis erschüternd (sic!)". Die Justiz "ließ letztlich alle auch noch so verdächtigen (sic!) laufen". Die Polizei, "die engagiert gegen die aggressiven und gewaltbereiten Neger einschritt", sei deshalb nur noch frustriert. So stilsicher schreibt nicht der Vorsitzende einer braunen Splittergruppe, sondern der freiheitliche Bezirksrat Markus G. Fierlinger in der letzten Ausgabe der freiheitlichen Postille Zur Zeit. Herausgeber des mit rund 75.000 Euro Presseförderung subventionierten Blattes ist Haiders ehemaliger Kulturberater Andreas Mölzer. Am Schluss seines Artikels

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